HOFHEIM

Bares für Rares: Der Hofheimer Thomas Saal war dabei

Rares und Trödel? Mit dieser Brosche im Gepäck reiste Thomas Saal ins Pulheimer Walzwerk zur Sendung „Bares für Rares”. Foto: Gudrun Klopf

Kostbare Rarität? Oder doch eher wertloser Krempel, der bestenfalls auf den Flohmarkt oder aber gleich in den Müll kann? In der Fernsehsendung „Bares für Rares“ nehmen Experten die vermeintlichen oder wahren Schätze unter die Lupe und schätzen deren Wert. Nach deren Expertise geht es zu den Händlern, die mehr oder weniger um die guten Stücke feilschen.

Präsentiert wird die Trödelshow seit August 2013 von Horst Lichter. Dessen lockerer und sympathischer Umgang mit den Verkäufern ist Garant ist für den großen Erfolg der Sendung. Die läuft mittlerweile täglich und beschert dem ZDF Traumquoten. Unter der Woche schalten im Schnitt 2,8 Millionen Zuschauer ein. Die Abendsendungen lockten gar schon über sechs Millionen an die Bildschirme.

Einmal Horst Lichter kennenlernen

Erklärter Fan der Show ist Thomas Saal. Seit Jahren verfolgt der Hofheimer interessiert, wie dort Kunst und Trödel den Besitzer wechseln. Einmal selbst dabei sein – das war sein größter Wunsch. Nicht, um ein besonderes Schnäppchen zu machen und mit möglichst viel Geld nach Hause zu gehen. Einen Blick hinter die Kulissen werfen und Horst Lichter, die Experten und Händler persönlich kennenlernen, das trieb Thomas Saal dazu, sich bei „Bares für Rares“ zu bewerben.

Zunächst versuchte er sein Glück mit zwei chinesischen Stabpuppen. „Die hatte ich auf einem Flohmarkt gefunden.“ Im Formular auf der Internetseite der Sendung machte Saal die gewünschten Angaben zu seinem Angebot. Beschreibung, Maße, Preisvorstellung und eine Geschichte zum Objekt sind dort unter anderem gefragt. Saal hatte den Flohmarkthändler von 40 Euro auf 15 Euro heruntergehandelt. „Er wollte die Stabpuppen unbedingt loswerden,weil seine Tochter Angst vor ihnen hatte.“

Leider fanden sie auch im Auswahlverfahren keinen Gefallen. „Ich habe es etwa acht Mal probiert“, lacht Saal. Immer wieder sei eine sehr freundliche Absage gekommen. „Mich hat schon gewundert, dass die nicht mal sauer geworden sind.“ Laut Internetseite zur Sendung gehen wöchentlich 500 bis 1000 Bewerbungen ein.

Aus der Schmuckschatulle

Doch so schnell gab der 55-Jährige nicht auf. Im Nachlass einer Tante fand Saal eine Schmuckschatulle, gefüllt mit diversen Rosenkränzen und einer Brosche. Damit versuchte er im Mai 2018 erneut sein Glück. „Ich hoffte, dass die Rosenkränze den Experten Albert Maier interessieren würden“. Das taten sie wohl nicht. Zur Überraschung des Hofheimers war es die Brosche, die ihm im Oktober die Einladung in das Pulheimer Walzwerk bescherte.

Bis sich das ZDF zur Vereinbarung eines Sendetermines bei ihm meldete, vergingen weitere vier Monate. Am 4. April reiste Thomas Saal schließlich zum Drehtermin an. Ob seine Wunschexpertin, die Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel, seine Brosche begutachtete und ob ihn seine Lieblingshändler im Händlerraum empfingen, darüber werden wir ausführlich in unserer Montagsausgabe berichten. Nur soviel verrät der Raritätenfan vorab: „Horst Lichter ist in echt genau so, wie er im Fernsehen ist.“ (gkl))

Die Sendung wird am Freitag, 26. Juli, um 15.05 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

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