HOFHEIM

„Beispielhafte“ Hofheimer Gemeindeallianz

Die Bundestransferstelle „Kleinere Städte und Gemeinden“ tagte in Hofheim.
Die Bundestransferstelle „Kleinere Städte und Gemeinden“ tagte in Hofheim. Foto: Alois Wohlfahrt

Es dürfte den Veranstaltern wie dem Gastgeber gleichermaßen ganz warum ums Herz geworden sein, als sie diese Zahl gelesen haben: „97 Prozent“ wurde per Beamer auf die Wand im Hofheimer Bürgerzentrum übertragen. Es war die Antwort auf die Frage, ob denn die Erwartungen erfüllt worden seien.

„Ja“ sagten die weit mehr als zwei Dutzend Teilnehmer eines zweitägigen Seminars der Bundestransferstelle „Kleinere Städte und Gemeinden“ in der Gemeindeallianz Hofheimer. „Transferwerkstatt“ nennt sich dieses Seminar. Ziel dieser „Werkstatt“ ist unter anderem: Ansätze und Erfolge des Städtebauförderungsprogramms darzustellen, „Einblicke in die gelebte Praxis zu geben“.

Gelebte Praxis

Diese „gelebte Praxis“ konnten die Teilnehmer aus ganz Deutschland, aber auch aus Kommunen der Region gleich an mehreren Beispielen kennenlernen. Mit dem Dorfgemeinschaftshaus Mechenried, aber auch der Neu-Nutzung von Gebäuden in Kimmelsbach. „Beispielhaft und ganz hervorragend“ – dieses Fazit zog Armin Keller, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr (München).

Beeindruckt von Kimmelsbacher Jugend

Was ihn zudem beeindruckte: Es sei deutlich geworden, „dass die Bevölkerung dabei ist“ – und im Besonderen in Kimmelsbach die Jugend.

So auch die Einschätzung von Prof. Hagen Eyink vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB): Die Beispiele zeigten, dass hier nicht nur Projekte angestoßen würden, „sondern die Leute haben Lust mit anzupacken“. Man spüre, dass die Menschen motiviert seien. „Es geht hier Hand in Hand“, so Eyinks Kollegin Silke Andresen. Und was Andresen darüber hinaus schätzt: „Es ist schön zu sehen, wie die Förderung vor Ort ankommt“.

Allianzbad

So waren denn auch weitere Besichtigungspunkte das Bürgerzentrum in Hofheim und das Allianzbad Hofheimer Land.

Hofheims Bürgermeister und Allianz-Vorsitzender Wolfgang Borst hatte zusammen mit Manfred Grüner von der Regierung von Unterfranken auf dem Freibadgelände die lange Bau-Vorgeschichte des Freibads vorgestellt. Grüner erinnerte daran, dass es von Beginn an das Bestreben gegeben habe, zwischen Hallenbad und Freibad Synergien zu schaffen. Dies sei gelungen. Und zum Kombibad erklärte Grüner: „Es muss kommen, es wird kommen.“

Synergien schaffen

Bäder sind wichtig, allein schon aus dem Grund, weil immer weniger Kinder schwimmen können, „weil die Schwimmkompetenz zurückgegangen ist“, erklärte auf dem Freibadgelände Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär, als sie auf die Besichtigungs-Teilnehmer traf. Auch wenn es manche nicht so sehen wollten, sie beharrte darauf: „Ich bin zufällig hier“, so Bär, denn ihre Tochter wollte unbedingt nach Hofheim.

Ein positives Fazit gab's zu den Projekten der Hofheimer Allianz auch ganz aus der Nähe: „Faszinierend“, so Silvia Schmitt von der Allianz Fränkischer Grabfeldgau. Und sie fügt an: „Es liegt auch immer mit an den Bürgermeistern.“

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