KNETZGAU

Besonders stolz ist sie auf ihre Enkel und Urenkel

Zum 90. Geburtstag von Hedwig Hofmann gratulierten (von links) stellvertretender Landrat Michael Ziegler, Gemeindereferentin Ilse Waldenmeier und Dritte Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam. Foto: Christiane Reuther

In bester geistiger und körperlicher Frische feierte Hedwig Hofmann am Freitag im Kreise ihrer Familie in Knetzgau ihren 90. Geburtstag. Viele Gratulanten aus der Nachbarschaft und dem Freundeskreis gaben sich die Klinke in die Hand, um der Jubilarin ihre Wertschätzung entgegenzubringen. Auch stellvertretender Landrat Michael Ziegler, Knetzgaus Dritte Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam und Gemeindereferentin Ilse Waldenmeier überbrachten zum Ehrentag ihre Glückwünsche.

Hedwig Hofmann, geborene Böhm, erblickte am 15. November 1929 in Knetzgau das Licht der Welt. Gemeinsam mit einer Schwester und zwei Brüdern, wobei einer davon im Kindesalter verstarb, ist sie in der Maingasse aufgewachsen. Nach dem Besuch der Schule musste sie sich gegen Kriegsende für ein Jahr in einem Haushalt in der Nachbargemeinde Sand verpflichten, woran sie sich noch sehr gut erinnern kann.

In Sand lernte sie auch ihren späteren Ehemann Edwin kennen, mit dem sie 56 Jahre verheiratet war. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor, der bereits verstorben ist. Besonders stolz zeigt sich die Jubilarin auf ihre acht Enkel und sieben Urenkelkinder. Nach der Hochzeit hat Hedwig Hofmann in Heimarbeit für ein in der Nachbarschaft ansässiges Unternehmen Körbe und Sessel aus Weide geflochten. Außerdem brachte sie sich in jungen Jahren in der Landwirtschaft bei der Zucht von Ziegen mit ein.

Die Jubilarin ist mit gutem Gottvertrauen gesegnet. Und so war sie stets eine fleißige Kirchgängerin, solange es die Mobilität der Beine zuließ. Die Geselligkeit liebt die 90-Jährige, die seit 13 Jahren verwitwet ist, Zeit ihres Lebens. Sei es bei den Seniorentreffen oder bei den Turnerfrauen. Besuchte sie früher die Turn- und Schwimmstunden, um sich körperlich fit zu halten, genießt sie heute das regelmäßige gemütliche Treffen der Turnerinnen im TSV-Sportheim. Angesprochen auf die Aussage, dass sie noch sehr gut aussehe, meinte die Jubilarin: „Ich werde von meiner Tochter gut versorgt.“ In der Familie von Tochter Ilse lässt es sich Hedwig Hofmann gut gehen, um so ein sehr hohes Lebensalter zu erreichen. (cr)

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