HAßFURT

Betrüger erbeuten Schmuck

Eine Frau aus Haßfurt ist Opfer von Betrügern geworden. Die Täter gehörten nach Einschätzung der Polizei zu einer Gruppe, die auch in anderen Regionen aktiv ist, wie Rainer Strätz von der Polizeiinspektion Haßfurt berichtet.

Zunächst hatten die Betrüger über eine niederbayerische Werbeagentur Anzeigen schalten lassen. Sie gaben sich als Antiquitätenhändler aus, die vor allem auf der Suche nach Pelzen seien. Bis zu 9000 Euro könne ein Verkäufer für alte Pelzmäntel bekommen.

Eine Frau aus Haßfurt meldete sich auf die Anzeige hin. Die angeblichen Pelzhändler sprachen mit osteuropäischem Akzent. Sie fotografierten die Pelze, die die Frau ihnen zeigte, und kündigten an, nach einem Käufer zu suchen. Bei dem Besuch sahen sie sich auch Schmuck an, den die Haßfurterin hatte, und zeigten sich daran interessiert. Allerdings könnten sie nicht aus dem Stand den Wert der Schmuckstücke einschätzen, das müsse ein Experte prüfen. Die Frau bestand auf einer Anzahlung. Diese zahlten die vorgeblichen Käufer und nahmen den Schmuck mit. Seitdem hat die Frau nichts mehr von ihnen gehört.

Mehrere ähnliche Fälle gab es auch in anderen Regionen, unter anderem in Oberfranken und in Oberbayern. Auch dort hatten die Täter die Werbeagentur die gleiche ganzseitige Anzeige in Tageszeitungen schalten lassen – auch die in der Anzeige angegebenen Telefonnummern waren in verschiedenen Fällen die gleichen. Polizist Rainer Strätz schließt daraus, dass es sich um die gleiche Tätergruppe handelt. Auch die Werbeagentur, über die die Täter ihre Anzeigen an die Zeitungen weitergab, blieb nach Polizeiangaben auf ihren Kosten sitzen.

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