Ebern

Blutspende-Wette: Zweite Chance für den Bürgermeister

Noch hat Bürgermeister Jürgen Hennemann die Chance, die Wette mit dem BRK zum Blutspenden zu gewinnen. Auch die Teilnahme der Stadträte und VG-Bediensteten am Blutspendetermin am Montag in Untermerzbach zählt.
Noch hat Bürgermeister Jürgen Hennemann die Chance, die Wette mit dem BRK zum Blutspenden zu gewinnen. Auch die Teilnahme der Stadträte und VG-Bediensteten am Blutspendetermin am Montag in Untermerzbach zählt. Foto: Bayerisches Rotes Kreuz

Bürgermeister Jürgen Hennemann hat die Blutspende-Wette mit dem BRK-Kreisverband Haßberge verloren. Zumindest nach jetzigem Stand. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Ihm war es nicht gelungen, zum jüngsten Blutspendetermin am 14. Februar 13 Mitglieder des Eberner Stadtrates und weitere 13 Angestellte aus der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebern zum Blutspenden zu mobilisieren. Das Rote Kreuz räumt ihm aber noch eine zweite Chance ein.

Zu dem Spendetermin in Ebern waren insgesamt neun Stadträte und Ortssprecher sowie vier Bedienstete aus der VG gekommen. Sein Glück hatte natürlich auch der Bürgermeister selbst versucht. Allerdings musste er sein Vorhaben, an diesem Abend Blut zu spenden, wegen eines großen Andrangs und längerer Wartezeiten abbrechen, da er parallel bei einer Faschingsveranstaltung gefordert war. Insgesamt drei Anläufe hat er dann unternommen.

Kein entscheidender Pieks

Am gleichen Abend fand in der Nachbarschaft zum Rotkreuzhaus in der Frauengrundhalle der erste „Bunte Abend“ im Zuge der Faschingsveranstaltungen des Kulturrings statt. Dabei war Bürgermeister Jürgen Hennemann ebenso in die Organisation und in den Elferrat eingebunden wie andere Mitglieder des Stadtrates auch. Trotz seiner drei Anläufe zum Blutspenden kam es schließlich nicht zum entscheidenden Pieks mit der Nadel. Nun will er am Montag in Untermerzbach zur Blutspende gehen und hofft dabei auf weitere Unterstützung aus den Reihen des Stadtrates und der VG-Bediensteten.

„Ob es tatsächlich an den Bunten Abenden lag, dass der Bürgermeister seine Wette nicht gewonnen hat, ist schwer einzuschätzen“, sagt Michael Will, Pressesprecher des BRK-Kreisverbandes, der die Idee zu der Wette im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung für langjährige Blutspender Mitte Januar hatte. „Deshalb geben wir dem Bürgermeister eine zweite Chance.“ Und zwar am Montag, 3. März, beim Blutspendetermin in Untermerzbach.

Von 17 bis 21 Uhr kann dort im Feuerwehrhaus Blut gespendet werden. Alle Blutspender, die sich dort als Mitglieder des Stadtrates Ebern und Mitarbeiter der VG Ebern zu erkennen geben und ihre Teilnahme mit einer Unterschrift bestätigen, werden gezählt. Am Ende wird die Anzahl der Spender aus den beiden Terminen addiert. Dann wird sich zeigen, ob doch noch jeweils 13 Blutspender aus den Stadtratsreihen und der Verwaltungsgemeinschaft zusammengekommen sind.

13 Prozent spenden Blut

Rund 13 Prozent der spendefähigen Bevölkerung im Landkreis Haßberge spenden tatsächlich Blut, wie Michael Will beim Ehrenabend für langjährige Blutspender in der Frauengrundhalle im Januar deutlich machte. Deshalb kam die Idee mit den jeweils 13 Teilnehmern zustande. „Wir drücken dem Bürgermeister jedenfalls die Daumen, dass es im zweiten Anlauf doch noch klappt.“

Verliert Jürgen Hennemann die Wette, muss er als Wetteinsatz bei der kommenden Altkleidersammlung des Roten Kreuzes am Samstag, 21. März, mithelfen. Verliert das BRK, richtet es für den Stadtrat einen kostenfreien Erste-Hilfe-Kurs aus.

Zu dem jüngsten Blutspendetermin in Ebern am 14. Februar kamen insgesamt 189 Frauen und Männer, 175 von ihnen durften Blut spenden, darunter auch 17 Erstspender. Die Beteiligung an diesem Spendetermin war sehr hoch, es kamen rund 50 Spender mehr als sonst im Durchschnitt. Deshalb kam es auch zu verlängerten Wartezeiten.

100 Mal Blut gespendet

Bei dem Termin hat Matthias Leidner aus Pfarrweisach zum 100. Mal Blut gespendet. Ihre 25. Spende gab Gisela Steger aus Ebern und seine zehnte Kevin Krusich (Ebern). Jeweils zum dritten Mal haben Sabine Wacker (Rentweinsdorf), Christina Günther (Rentweinsdorf), Marius Jaruska (Ebern) und Kristina Ziegler (Ebern) gespendet.  

Das Team des Blutspendedienstes Wiesentheid wurde von sieben Helferinnen und Helfer der BRK-Bereitschaft Ebern unterstützt. Mit dabei war diesmal auch Ingrid Böllner von der BRK-Servicestelle Ehrenamt. Sie hatte für alle Blutspender angesichts des Valentinstages eine Überraschung parat und überreichte eine „süße Motivation“ sowie am Ende an alle Frauen eine Rose.

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