KLEINSTEINACH

Bluttat ist bis heute ungesühnt

Über das Spannungsfeld vom Aberglauben bis zum Pogrom referierte Evamaria Bräuer in Kleinsteinach. Dabei ginge es auch um den Mord eines Kindes vor 90 Jahren in Manau.
Auf Einladung des Arbeitskreises „Museum Jüdische Lebenswege Kleinsteinach“ sprach Evamaria Bräuer aus Gerolzhofen am Freitag in ihrem Vortrag im Gemeindehaus Alte Schule zum Spannungsfeld vom Aberglauben bis zum Pogrom. Für den aufgeklärten Menschen passe der Aberglaube nicht ins heutige Weltbild, so Bräuer. Trotzdem lasse man sich heute noch davon unbemerkt beeinflussen. Man freut sich über ein Glückskleeblatt, klopft auf Holz oder macht Scherben zum Polterabend. Schon im Mittelalter wurde mit beschwörenden Worten oder magischen Handlungen menschliches Verhalten beeinflusst, so die Stadt- u.
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