Rentweinsdorf

Bürgermeister-Kandidat als Zugpferd fehlt

Die Kandidaten der Freien Wähler/Überparteiliche Wählergemeinschaft Rentweinsdorf sind nominiert.  Foto: Ralf Kestel

Die stärkste politische Gruppierung im Marktgemeinderat Rentweinsdorf bleiben, dieses Ziel verfolgen die zwölf Kandidaten/innen Freien Wähler/Überparteiliche Wählergemeinschaft bei der Kommunalwahl am 15. März. Bei der Nominierungsversammlung am Mittwochabend im Gasthaus „Am Schloss“ wurde die Vorschlagsliste von den 24 Stimmberechtigte einstimmig angenommen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Vorsitzender Ludwig Bock gab die Losung aus, stärkste Kraft bleiben zu wollen und zeigte sich über eine Umsetzung zuversichtlich: „Wir haben eine gute Mischung aus neuen engagierten Kräften und bewährten Leuten zusammen, die verschiedene Berufssparten und Ortsteile abdecken.“ Vor allen Dingen freute sich der 65-jährige Bock, der seit fünf Legislaturperioden im Gemeinderat ist, über die „jungen, politisch interessierten Neuzugänge“, von denen zwei erst 23 Jahre alt sind.

Gleichwohl verwies Bock auf die veränderte Ausgangslage. „Diesmal treten in unserer Gemeinde vier statt nur drei Listen zur Wahl an. Und wir stellen keinen Bürgermeisterkandidaten.“ Der war vor sechs Jahren denkbar knapp gescheitert: Sieben Stimmen fehlten Kurt Weißheimer damals, um den Amtsinhaber Willi Sendelbeck (SPD), der nun nicht mehr antritt, abzulösen. Deshalb bat Vorstandsmitglied Alfred Neugebauer bei den Erläuterungen der Wahlmodi alle Mitglieder eindringlich darum, „bloß keine Stimme zu verschenken, denn jede zählt“, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

„Wofür stehen wir?“, fragte Vorsitzender Bock und lieferte die Antworten gleich nach: „Unabhängig, für sachbezogene Politik, uns liegt das Wohl aller Bürger am Herzen.“ Zusammen mit vielen anderen Bewerbern, wie bei deren Vorstellung anklang, hofft Bock auf ein besseres Miteinander im künftigen Marktgemeinderat, denn: „Wenn das so weitergehen würde, wäre das der blanke Horror“, wird Bock zitiert.

Bei der Kandidatenvorstellung hatte Kurt Weißheimer seinen Verzicht auf eine erneute Bürgermeister-Kandidatur erläutert. „Mit meinen 61 Jahren wäre nur noch eine Periode möglich gewesen, außerdem hat mir mein Arzt geraten, kürzer zu treten. Aber im Marktgemeinderat möchte ich ob meiner Erfahrung aus vier Perioden weitermachen. Ich habe auch noch viele gute Ideen.“ Zum Scheitern bei der Kandidatensuche für den Bürgermeisterposten sagte Vorsitzender Bock: „Der eine ist zu alt, der andere zu jung, wieder andere zu sehr in anderen Bereichen engagiert" heißt es am Ende der Pressemitteilung.

Die Bewerber der FW-ÜWG Rentweinsdorf:

1. Ludwig Bock (Salmsdorf), 2. Petra Haubner (Rentweinsdorf), 3. Kurt Weißheimer (Rentweinsdorf), 4. Stefan Schwarz (Lind), 5. Wolfgang Martin (Rentweinsdorf), 6. Julian Pfeufer (Treinfeld), 7. Roman Günther (Rentweinsdorf), 8. Marco Schneider (Rentweinsdorf), 9. Cornelia Martin (Salmsdorf), 10. Marco Eckardt (Gräfenholz), 11. Georg Bauer (Rentweinsdorf), 12. Luisa Schleicher (Rentweinsdorf). Ersatzleute: Ralf Martin (Salmsdorf), Heinz Haubner (Lind). 

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