KLEINMÜNSTER

Bürgerversammlung: Riedbachs Einwohnerstand sinkt

Wie Bürgermeister Bernd Fischer in der Bürgerversammlung in Kleinmünster vergangene Woche berichtete, ging der Einwohnerstand der Gemeinde von 1778 Einwohner im Jahr 2013 auf aktuell 1720 Einwohner zurück. Vergangenes Jahr waren es noch 1755 Einwohner.

Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde lag zu Jahresbeginn bei 147,58 Euro, bei einem Schuldenstand 257 966,20 Euro. Ende 2018 wird der Schuldenstand auf 149 966,20 Euro sinken (85,79 Euro pro Kopf). Die gemeindlichen Rücklagen werden zum Jahresschluss mit 1,08 Millionen Euro ausgewiesen.

Für die geplante Sanierung der Sammelkläranlage Mechenried ist in den vergangenen Jahren eine Sonderrücklage von 600 000 Euro gebildet worden. Davon unberührt betragen die laufenden Kanalgebühren an die Gemeinde im Jahr 200 000 Euro. Im Jahresverlauf haben Ehrenamtliche in Kleinmünster die Innen- und Außenbeleuchtung am Gemeindehaus erneuert, wofür Fischer dankte.

Ein schon lange anstehendes Projekt in Kleinmünster ist der Neubau des Feuerlöschteichs. Eine anfänglich ins Auge gefasste Sanierung des Wasserbeckens wird höchstwahrscheinlich teurer als ein Neubau. Man rechnet mit Kosten von 140 000 bis 160 000 Euro, wobei der belastbare Kostenrahmen erst nach einer Berechnung durch das Architektenbüro feststeht. Des Weiteren sind die Planungen zur Erneuerung des Fahrbahnbelags der Gemeindeverbindungsstraße von Kleinmünster nach Kleinsteinach bis zur Einmündung zur Kreisstraße bei der Riedbachmühle abgeschlossen. In der abgespeckten Ausbauversion stehen Kosten von 22 500 Euro im Raum. Eine weitere Baustelle im kommenden Jahr ist die Außenrenovierung von Gemeinde- und Feuerwehrgerätehaus. Die Erneuerung der Abdeckplatten der Friedhofsmauer mit Ersatz des Holzlattenzauns steht auf der Projektliste. Auch die Neugestaltung im Altort, „Am Bach“, steht auf der Liste zur Verbesserung des innerörtlichen Umfelds im Rahmen der Städtebauförderung. Hier wird das beauftragte Planungsbüro kommendes Jahr einen Gestaltungsplan vorlegen.

Beim Wasserzweckverband (WZV) wird der Probelauf der geplanten Wasserenthärtungsanlage in den kommenden Wochen anlaufen, berichtete Fischer, der WZV-Vorsitzender ist. Vorteil dieses Pilotprojekts sei, dass für die Rückspülung der Enthärtungsanlage ein Wasserverbrauch von nur 15 Prozent angegeben wird. Die Anlage soll die Wasserhärte von 45 auf durchschnittlich 15 Härtegrade senken. Beim Probelauf ist das öffentliche Wassernetz nicht betroffen weil keine Einspeisung des Trinkwassers in das Versorgungsnetz erfolgt, informierte der Bürgermeister.

Auf Nachfrage zu den Ausgleichsflächen beim Bau des Bürgerwindparks Sailershäuser Wald informiert Fischer, dass rund 7,5 Hektar Ausgleichsflächen für den Windpark geschaffen wurden. Diese wurden aus Fördermitteln des Naturschutzfonds Bayern finanziert. Die Gemeinde habe hier keinen Einfluss auf die Verwendung der Gelder, maßgeblich sei die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt. Laut Fischer sind auch im Gemeindebereich etliche ungenutzte landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die man, wenn die Grundbesitzer mitziehen, ohne Weiteres ökologisch aufwerten könne. So werde an der Kreisstraße nach Mechenried eine Öko-Fläche angelegt.

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