KÖNIGSBERG

CSU Königsberg nominiert Bittenbrünn als Bürgermeisterkandidat

Die Kandidaten der CSU für die Stadtratswahl in Königsberg 2020 mit Landrat Wilhelm Schneider (2. von rechts). Foto: Gerold Snater

Reibungslos ging am Donnerstagabend im Schützenhaus in Unfinden die Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands Königsberg für die Stadtratswahl 2020 über die Bühne. Vorsitzende Stefanie Hümpfner freute sich, dass alle 16 Kandidaten und der Ersatzmann der Liste zu der Versammlung gekommen waren. „Ein starkes Signal“ sei das für eine breit gefächerte Liste, auf der die drei Bürgermeister der noch laufenden Wahlperiode, drei Frauen und Kandidaten aus fast allen Königsberger Stadtteilen vertreten sind.

Als Ziel für 2020 gab Hümpfner aus, die bisherige Anzahl von sieben Stadtratsmitgliedern zu halten und den Bürgermeister zu stellen. Für die Kandidatur hatte sich im Vorfeld der parteilose Claus Bittenbrünn bereit erklärt, der 2014 noch für die Freie Wählergemeinschaft angetreten war und den Chefsessel im Rathaus erobert hatte.

Rückblick auf Geleistetes

Landrat Wilhelm Schneider stellte Bittenbrünn als konsequenten Politiker vor, der an der Basis hervorragende Arbeit geleistet habe. Bittenbrünn selbst zeigte auf, was während seiner Amtszeit in Königsberg und seinen Stadtteilen geleistet wurde und was in Zukunft angepackt und vollendet werden soll. Über sich selbst meinte er: „Ich lebe das, was ich hier vorstelle!“

Die Anwesenden wählten Bittenbrünn anschließend einstimmig als Kandidat der CSU für die Bürgermeisterwahl am 15. März.

Informiert wurde auch über die Ziele der CSU für die nächste Wahlperiode. So sollen die im Stadtgebiet laufenden Dorferneuerungsmaßnahmen fortgeführt und baldmöglichst abgeschlossen werden. Für Hellingen soll eine entsprechende Dorferneuerungsmaßnahme, vor allem hinsichtlich der Ortsdurchfahrtsstraße, beantragt werden. Viele kleine und größere Maßnahmen müssen zusammen mit den Bürgern in allen Ortsteilen abgearbeitet werden.

Straßensanierungen stehen an

Weitere Schwerpunkte der Zukunft sind Straßensanierungen in Königsberg, beispielsweise an der Schloßsteige, dem Römershöfer Weg und der Thomas-Klingg-Steige, sowie eine bessere Begehbarkeit des Altstadtpflasters. Auch die generelle Sanierung der Kanal- und Wasserversorgungsleitungen im Siedlungsbereich der Stadt müsse angegangen werden. Die Schulsanierung, für die bereits eine Förderzusage vorliegt, soll durchgeführt werden. Auch die Nassräume der Turnhalle bedürfen einer dringenden Sanierung. Das Neubaugebiet Obere Mühle 2 mit 17 Bauplätzen wird ab 2020 erschlossen und weitere Baumöglichkeiten in vielen Ortsteilen sind in Planung.

Erneuerbare Energien, Klima- und Naturschutz sollen in der Zukunftsplanung der Stadt durch einen Arbeitskreis erarbeitet werden. Die Nahwärmeversorgung in Unfinden werde dabei die vordringliche Maßnahme sein.

Keine Prestigeobjekte

„Wir brauchen keine Prestigeobjekte in unserer Stadt. Wir müssen an erster Stelle Projekte nach ihrer Notwendigkeit, zum Wohle aller Bürger realisieren“, lautet Bittenbrünns Grundsatz.

Auch über die Kandidatenliste für die Stadtratswahl und den Ersatzkandidat wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Die Liste wurde ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen.

Platz eins auf der Liste

Den Bürgermeisterkandidat setzt der CSU-Ortsverband Königsberg auf Platz eins der Liste. Schließlich steht dem amtierenden Stadtoberhaupt mit Gerhard Hölzer von der Offenen Hellinger Liste ein weiterer Bewerber um das höchste Amt im Königsberger Rathaus gegenüber. Falls Bittenbrünn die Wahl verlöre, käme er als Listenkandidat somit dennoch höchstwahrscheinlich in den Stadtrat. Im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister kämen die Stimmen, die Bittenbrünn als Listenkandidat erhält, der Liste der CSU zugute.

Liste der CSU Königsberg

Für die CSU Königsberg treten bei der Bürgermeister- und Stadtratswahl in Königsberg 2020 an: 1. Claus Bittenbrünn, 2. Stefanie Hümpfner, 3. Alexander Krauser, 4. Alexander Faust, 5. Dagmar Kirchner, 6. Markus Geuß, 7. Peter Schüler, 8. Rainer Vierneusel, 9. Marco Siller, 10. Timo Barthelmes, 11. Christian Brochloß, 12. Georg Henneberger, 13. Björn Lindner, 14. Miriam Piechaczek, 15. Matthias Tusche, 16. Peter Müller.

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