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Corona: Zahl der Erkrankten im Haßbergkreis bei 66 Patienten

Das Virus wurde bis zum Wochenende bei 87 Personen aus dem Landkreis nachgewiesen. 21 davon konnten inzwischen als geheilt entlassen werden.
Auf dem Firmengelände von Recticel Schlafcomfort GmbH in der Augsfelder Straße in Haßfurt werden Bürger mit Termin auf den Corona-Viraus getestet - allerdings nur mit Termin.
Auf dem Firmengelände von Recticel Schlafcomfort GmbH in der Augsfelder Straße in Haßfurt werden Bürger mit Termin auf den Corona-Viraus getestet - allerdings nur mit Termin. Foto: René Ruprecht

Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Landkreis Haßberge steigt weiter an. Wie das Landratsamt Haßberge am Sonntag in einer Pressemitteilung schreibt, hat sich die Zahl der Corona-Fälle im Laufe des Wochenendes auf insgesamt 87 erhöht. Als gesund entlassen wurden mittlerweile 21 Bürger. Demnach seien im Landkreis - Stand Sonntagmittag - 66 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befanden sich zu diesem Zeitpunkt 160 Haßbergler.

Das Bürgertelefon sei weiterhin unter der Rufnummer (09521) 27-600 zu erreichen und zwar Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8 bis 14 Uhr. Ausnahmsweise nicht besetzt sei das Bürgertelefon an Karfreitag, 10. April, und Ostersonntag, 12. April. Am Karsamstag, 11. April, sowie Ostermontag, 13. April, ist das Bürgertelefon von 9 bis 14 Uhr erreichbar, schreibt das Gesundheitsamt und bittet um Verständnis, dass die Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können. Allgemeine Fragen zum Corona-Virus beantworte die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Tel.: (09131) 68 08 51 01.

Wer grippeähnliche Symptome hat und meint, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, der sollte den Hausarzt telefonisch kontaktieren, rät das Gesundheitsamt im Haßbergkreis. Sofern der Hausarzt den Patienten als begründeten Verdachtsfall einstuft, meldet dieser die Daten an das Landratsamt weiter, heißt es in der Mitteilung vom Sonntag. Die Betroffenen erhielten dann einen Termin für einen Abstrich.

"Pflegepool" für Freiwillige

Das Landratsamt Haßberge weist in der Pressemitteilung zudem auf die Internetplattform „Pflegepool“ hin, die die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) freigeschaltet hat. Unter www.vdpb-bayern.de/pflegepool-fuer-bayern können sich demnach Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung im pflegerischen Beruf, Medizin-technische Radiologieassistenten (MTRA), Medizintechnische Laboratoriumsassistenten (MTLA), Operations-technische Assistenten (OTA), Anästhesietechnische Assistenten (ATA), Medizinische Fachangestellte (MFA), Notfallsanitäter, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) sowie Hebammen, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, freiwillig melden. 

Wer sich im Pflegepool registriert, der werde für den Zeitraum des Katastrophenfalls als freiwilliges projektbezogenes Mitglieder des BRK eingesetzt und erhalte so Freistellungs- sowie Lohn- und Verdienstfortzahlungsansprüche. Die Freiwilligen würden während ihres Einsatzes von der Arbeitsleistung für ihren Arbeitgeber freigestellt und erhielten ihr Arbeitsentgelt fortgezahlt. Selbstständige Freiwillige erhielten Ersatz für ihren Verdienstausfall.  

Warnung vor unseriösen E-Mails

Wie es am Ende der Pressemitteilung heißt, warnt die Bundesagentur für Arbeit alle Arbeitgeber und Unternehmen vor unseriösen Mails, die derzeit unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt würden. In der E-Mail werde der Arbeitgeber unter anderem dazu aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Vom Absender sei keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Die Agentur rät Arbeitgebern, auf keinen Fall auf die Mail zu antworten, sondern sie umgehend löschen. Die Bundesagentur für Arbeit sei nicht Absender dieser Mail und fordere Arbeitgeber auch nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

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