HAßFURT

Damit das Herz Haßfurts weiter pulsiert

Der Neujahrsempfang der Stadt Haßfurt auf dem Marktplatz – hier betrachtet aus der Vogelperspektive – war sehr gut besucht. Foto: Christiane Reuther

Es ist ein längst lieb gewordener Brauch, zu Beginn eines neuen Jahres auf dem Marktplatz in Haßfurt zusammenzukommen und sich persönlich mit einem Handschlag ein gutes neues Jahr zu wünschen. Der Neujahrsempfang am Mittwochabend war eine Einstimmung auf das kommende Jahr, als bei Einbruch der Dämmerung der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Detlef Raudszus aufspielte, Bürgermeister Günther Werner seine Ansprache hielt und Pfarrerin Sabine Hopperdietzel und Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher das neue Jahr unter Gottes Segen stellten. Freunde und Bekannte trafen sich, tranken gemeinsam einen Punsch und tauschten sich aus.

Ein Zeichen der Gemeinschaft

Bürgermeister Werner wünschte allen ein gesundes, erfolgreiches und vor allem friedliches neues Jahr. Er freute sich, dass sich wieder so viele Bürger, Vertreter der Kirchengemeinschaften, Vereine und Verbände eingefunden hatten, die ein Zeichen gelebter Gemeinschaft demonstrierten und ihre Verbundenheit mit der Kreisstadt zeigten.

Werner überbrachte zunächst Grüße aus der Partnerstadt Pierrelatte in Frankreich, wo gegenseitig ein reger freundschaftlicher Kontakt gepflegt werde. Laut Mitteilung des französischen Amtskollegen Alain Gallu werde im Laufe des Jahres die Umbenennung einer Straße in „Place de Haßfurt“ als Zeichen tiefer, freundschaftlicher und europäischer Verbundenheit der fränkischen Partnerstadt gewidmet.

Der Bürgermeister verwies auf den „Tag der Franken“ und die „Unterfränkischen Kulturtage“, für die die Stadt Haßfurt mit zahlreichen Veranstaltungen im Sommer Gastgeber sei. Als besonderer Gast werde der bayerische Ministerpräsident Markus Söder erwartet.

Dickes Lob für Ehrenamtliche

In diesem Sinne sprach Werner seinen aufrichtigen Dank all denen aus, die sich dafür engagieren, dass das „kulturelle und wirtschaftliche Herz“ der Stadt weiter am Pulsieren bleibe. Aber auch dem sozialen und caritativen Ehrenamt der Bürger sowie dem Engagement in allen Vereinen und sonstigen Organisationen galt ein großer Dank.

Werner ging auf Themen ein, die ihm für seine Mitbürger besonders am Herzen liegen. Da sei vor allem die barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofes lobend erwähnt. Die Stadt Haßfurt möchte sich dem digitalen Zeitalter nicht verschließen und seine Bürger an dessen Entwicklung teilhaben lassen, wie der Bürgermeister versicherte und auf das „Smart Green City“-Projekt verwies.

Miteinander ist die beste Basis

„Füreinander da sein, sich gegenseitig unterstützen, mit Nächstenliebe, tolerant und unvoreingenommen auf seine Mitmenschen zugehen, Respekt voreinander zu haben und andere wertzuschätzen, muss in unserer Gesellschaft vorgelebt werden“, sagte der Bürgermeister. Heimat sei aus seiner Sicht kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. „Sie ist die beste Basis für ein gutes Zusammenleben im Hier und Jetzt und in Zukunft“, so Werner.

Der Zusammenhalt in der offenen Gesellschaft dürfe nicht aus den Augen verloren gehen. Nur wenn es gelinge, individuelle Freiheit und Gemeinsinn zu verbinden, gehe es laut Bürgermeister dem Land weiterhin gut. „Wir sind stolz darauf seit über 70 Jahren in Frieden leben zu dürfen, das haben wir insbesondere der Europäischen Union zu verdanken, dem Zusammenschluss vieler Völker und Nationen“, bemerkte das Stadtoberhaupt, das mit einem Zitat von Hermann Hesse seine Ansprache beendete: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

Neben der Ansprache des Bürgermeisters stand auch eine kleine Andacht im Mittelpunkt. Pfarrerin Sabine Hopperdietzel und Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher segneten gemeinsam nach einem geistlichen Impuls die Anwesenden.

Die beiden Trompeter Sebastian Raab und Markus Lenhardt beendeten mit festlichen Klängen, gespielt aus luftiger Höhe, die offizielle Feier auf dem Marktplatz.

ONLINE-TIPP

Weitere Bilder unter www.mainpost.de

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde stimmte musikalisch auf das neue Jahr ein. Foto: Christiane Reuther
Bürgermeister Günther Werner wünschte in seiner Ansprache allen Anwesenden ein gesundes, erfolgreiches und vor allem friedliches neues Jahr. Foto: Christiane Reuther

Schlagworte

  • Haßfurt
  • Christiane Reuther
  • Bayerische Ministerpräsidenten
  • Bürger
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Europäische Union
  • Evangelische Kirche
  • Freunde und Bekannte
  • Günther Werner
  • Hermann Hesse
  • Marktplätze
  • Markus Söder
  • Ministerpräsidenten
  • Pfarrer und Pastoren
  • Stephan Eschenbacher
  • Städte
  • Trompeter
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
1 1
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!