MAROLDSWEISACH

Dank an Ehrenamtliche, Klassenbeste, Sportler und Lebensretter

Ehre, wem Ehre gebührt: Die Gemeinde Maroldsweisach zeichnete verdiente Bürger aus. Das Bild zeigt (von links) Bürgermeister Werner Thein, Konstantin Schneider, Dieter Klopfleisch, Werner Rögner, Katharina Ebert, Kurt Hemmer, Jutta Neuner, Helmut Käferlein, Stefanie Stark und Katja Fassl. Foto: Stefanie Brantner

Wenn sich kleine Präsente auf den Tischen finden und die Sektgläser bereitstehen, findet im Rathaus in Maroldsweisach die Jahresabschlusssitzung statt. So auch am vergangenen Montag. Mit schöner Regelmäßigkeit werden im Rahmen dieser letzten Sitzung im Jahr auch verdiente Bürger geehrt. Alle wurden mit einem kleinen Präsent und einer Urkunde bedacht.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“. Mit diesem Zitat von Erich Kästner leitete Bürgermeister Wolfram Thein die Ehrungen ein. Es gebe Menschen, die sind einfach da und erbringen im Ehrenamt Leistungen, ganz selbstverständlich. Oft erkenne man ihren Wert erst, wenn sich eine Lücke auftut – wenn diese Menschen aus irgendwelchen Gründen einmal nicht da sind. Zu diesen wichtigen Menschen gehören die Ehrenamtlichen, so der Bürgermeister. Ihre Leistung sollte man sich nicht nur zu solch einem Anlass vor Augen halten.

Herr über das Goldene Buch

Dieter Klopfleisch ist einer der Maroldsweisacher, der ein besonderes Dankeschön für seine Arbeit verdient, betonte Thein. Seit 25 Jahren zeichnet er verantwortlich für die Einträge im „Goldenen Buch“ der Gemeinde und es sei deutlich zu erkennen, dass in jedem dieser Einträge eine Menge Geduld und Zeit steckt.

Kurt Hemmer betätigt sich stark im kirchlichen Bereich. „Wenn ich jetzt alle ehrenamtlichen Tätigkeiten darstellen würde, so würde das den heutigen Rahmen sprengen“, betonte Thein. Hümmer sei fast in der Kirche zu Hause. 40 Jahre Mesner Dienst und 40 Jahre Sternsinger Begleitung. Außerdem ist er als Gottesdienstbeauftragter und Kirchenpfleger tätig.

Helmut Käferlein, aus Dippach, war 25 Jahre im Vorstand der Dippacher Wehr vertreten. Er wirkte zehn Jahre als Zweiter Kommandant und 23 Jahre als Erster Kommandant. Außerdem habe er viel Arbeit und Herzblut in die Renovierung des Gemeindehauses gesteckt.

Das Ehepaar Jutta und Oskar Neuner engagiert sich in Wasmuthhausen ehrenamtlich. Erst jüngst zum „Tag der offenen Gartentür“ nahmen die Beiden die Planung der Veranstaltung in die Hand. Mit einer beispiellosen Organisation und unendlichem Willen waren sie der Motor für das gelungene große Fest.

Für Werner Rögner gab es neben einer Urkunde der Gemeinde auch eine Auszeichnung des Freistaates Bayern. Seit 1978 sitzt Rögner ununterbrochen am Ratstisch, als Ortssprecher für Marbach oder als Gemeinderat. Er habe in den vergangenen 41 Jahren viel miterlebt und vor allem mitverantwortet, so Thein. Es sei in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass sich Menschen so lange im kommunalen Bereich engagieren.

Selbstloser Einsatz

Die Ehrung von Stefanie Stark rührte von ihrem selbstlosen Einsatz als Ersthelferin. Sie übernahm nach einem schweren Verkehrsunfall am Ortsausgang von Maroldsweisach Ende vergangenen Jahres als eine von drei Ersthelfern geistesgegenwärtig die Leitung und übernahm die Erstversorgung des Verletzten bis die Rettungskräfte eintrafen. Nicht zuletzt dank dieser Hilfe habe das Unfallopfer überlebt. Thein hoffte, dass ihr uneigennütziges Handeln für viele ein Vorbild sein wird.

Eine wahrlich nicht alltägliche Leistung hat Katja Fassl vollbracht. Sie hat inzwischen schon zwei Bücher geschrieben, die sich mit den Sagen rund um Maroldsweisach beschäftigen und damit trägt die junge Autorin nicht zuletzt auch dafür Sorge, dass diese nicht verloren gehen. Für Kinder geeignet, tragen die Bücher dazu bei, ihnen die Heimat und deren Sagen näherzubringen.

Talent an der Tischtennisplatte

Eine besondere sportliche Leistung hat Konstantin Schneider vollbracht. Der leidenschaftliche Tischtennisspieler gewann den Ortsentscheid in Haßfurt, den Kreisentscheid in Schwanfeld und den Bezirksentscheid in Mellrichstadt und schließlich den Verbandsentscheid in Wackersdorf. Doch nicht nur, dass der 13-jährige Maroldsweisacher sich nun Bayrischer Tischtennismeister nennen kann, er wurde zudem im November zum Nachwuchssportler des Jahres 2019 gekürt.

Katharina Ebert aus Ditterswind zählte aufgrund ihrer besonderen schulischen Leistungen zu den Geehrten. Sie absolvierte die Realschule Ebern mit dem besten Abschluss bei einem Notendurchschnitt von 1,25. Außerdem schrieb sie die beste Arbeit im Fach Betriebswirtschaftslehre. (bra)

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