HAINERT

Das alte Pflaster in Hainert hat ausgedient

Der Pflasterbelag in der Jobst-von-Wolnberg-Straße ist nicht mehr zeitgemäß und soll ausgetauscht werden. Dann sollen dort auch Kinderwägen und Rollatoren besser vorankommen. Foto: Christian Licha

Großen Anklang bei den Einwohnern fand die Bürgerversammlung in Hainert am Donnerstag. Mit rund 60 Zuhörern war die Gaststätte „Kupferpfännla“ bis zum letzten Platz gefüllt.

Neben einem Rückblick auf bisherige Projekte in der Gemeinde und einen Ausblick auf anstehende Aufgaben widmete sich Bürgermeister Paulus speziell den Anliegen der Hainerter Bürger. So habe der Gemeinderat die Resterschließung eines weiteren Baugebietes „Obere Wedel“ in Hainert beschlossen. Hier besitzt die Gemeinde Knetzgau im Gegensatz zu anderen Ortsteilen eigene Bauplätze. Der Bebauungsplan sei bereits rechtskräftig. Die Ausführungsplanung für die Erschließung wurde dem Büro BaurConsult übertragen. Ein geplanter Termin, ab dem mit dem Eigenheimbau auf den neun Grundstücken begonnen werden kann, stehe aber noch nicht fest.

Heftig kritisiert wurde in der Vergangenheit der Zustand der Gehwege in der Jobst-von-Wolnberg-Straße. Hier konnte Paulus verkünden, dass einer Erneuerung nichts mehr im Wege steht. Der Förderzeitraum für das bestehende, im Rahmen der Dorferneuerung in den 1990-er Jahren erstellte Pflaster sei abgelaufen, habe dem Bürgermeister das Amt für ländliche Entwicklung mitgeteilt.

70 Prozent Förderung

Für einen neuen Gehwegbelag, der dann leichter mit Kinderwagen oder Rollator befahrbar sein soll, steht eine Förderung in Höhe von 70 Prozent in Aussicht. Den gleichen Fördersatz wird es für die äußerliche Sanierung des ehemaligen Wiege- und Kühlhauses geben. Hier sei angedacht, das Dach zu sichern, neue Fenster einzubauen und das Anwesen neu zu verputzen, damit es künftig keinen Schandfleck mehr darstelle, sagte Bürgermeister Paulus. Ein Architekturbüro solle nun die Planungen für die beiden Maßnahmen im Rahmen einer einfachen Dorferneuerung vornehmen, die dann bei einer weiteren Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Außerdem teilte der Bürgermeister mit, dass das Friedhofskreuz demnächst abtransportiert und saniert wird. Für Vorschläge bezüglich eines eventuellen neuen Standplatzes sei er offen, so Paulus.

Eine Urnenwand im Friedhof wünschte sich eine Bürgerin, wie sie in der Diskussion vortrug. Bürgermeister Paulus empfahl, die Sache mit dem Pfarrer zu besprechen und auch den Bauhof sowie den Kreisfachberater für Gartenbau mit einzubeziehen. Aufgrund des Kostenaufwandes für eine Urnenwand empfahl Paulus, über Urnengräber nachzudenken und versprach: „Wenn ein Plan da ist, setzen wir ihn um.“

Schlechter Zustand

Auch der schlechte Zustand der Straße zwischen Hainert und Wonfurt wurde bemängelt. Dazu sagte das Gemeindeoberhaupt, dass der Großteil der Straße auf Wonfurter Gemarkung liege und sich die Frage der Förderung kompliziert gestalte. Beschlüsse seien zwar bereits vorhanden, jedoch noch keine genaue Ausführungsplanung. Es mache aber nur Sinn, wenn die Maßnahme gemeinsam mit der Gemeinde Wonfurt in Angriff genommen werden kann.

Den teilweise unpassierbaren Weg und den „kleinen Urwald“ um den örtlichen See sprach ein weiterer Bürger an. Der Bürgermeister versprach, das Gelände in Augenschein zu nehmen und dann entsprechende Maßnahmen zu prüfen.

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