EBERN

Ein Tag aus dem Leben eines Feuerwehrmannes

Großen Spaß hatten die Kinder beim Bedienen der Kübelspritze. Foto: Janina Reuter-Schad

Die Löschgruppe Fierst bot im Rahmen des Ferienprogramms der Eberner Vereine einen Feuerwehrparcours an. Die Kinder waren mit Spaß dabei und hatten Freude, die einzelnen Utensilien selbst auszuprobieren. Rund 15 Kinder aus Ebern und Umgebung sind der Einladung nachgekommen. und rückten um 16 Uhr mit festem Schuhwerk und Sonnenschutz an.

Gespannt hörten die Kids zunächst dem Löschgruppenführer Mario Holzmann zu, als er ihnen kindgerecht die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes erklärte.

Nach der Einführung gingen alle Buben und Mädchen mit zum Gerätehaus, wo der Tragkraftspritzenanhänger der Löschgruppe mitsamt der neuen Spritze untergestellt ist. Hier lauschten die Kinder interessiert der Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Janina Reuter-Schad, die selbst in der Löschgruppe Fierst aktiv ist. Zusammen mit den Kindern erarbeitete sie, zu welchen verschiedenen Arten von Einsatz die Feuerwehr oft gerufen wird. Passend zu den verschiedenen Arten von Einsätzen zeigte sie den Kindern die zugehörigen Gerätschaften. Natürlich durfte es nicht fehlen, die neue Tragkraftspritze einmal zu starten, was die Kinder beeindruckte.

Doch dann sollten die Kids auch selbst Hand anlegen und die verschiedenen Utensilien der Feuerwehr ausprobieren. Das Highlight hierbei war die Kübelspritze, mit der es galt, aus einer gewissen Entfernung einen leeren Eimer umzuspritzen. Die Kinder hatten großen Spaß beim Pumpen von Hand und beim Zielen mit dem Schlauch. Auch der Leinenbeutel-Weitwurf kam bei den Kindern sehr gut an.

Lustig war es bei der Station „Schlauch-Ausrollen“, bei der letzten Station lernten dann die Kinder einige Knoten, die bei der Feuerwehr häufig zum Einsatz kommen, wie beispielsweise den sogenannten Mastwurf.

Spiel und Spaß

Die Kinder hatten viel Spaß dabei, den Parcours aufgeteilt in zwei Gruppen zu durchlaufen und so auf spielerische Art und Weise die Arbeit und Geräte der Feuerwehr kennenzulernen.

Bei der Frage, ob sich die Kids denn auch vorstellen können, später mal zur Feuerwehr zu gehen, gab es schließlich unterschiedliche Meinungen. Während ein Junge schon seinem 12. Geburtstag entgegenfiebert, um endlich bei der Jugendfeuerwehr in Ebern mitmachen zu können, antworteten die Mädels allerdings etwas skeptischer auf diese Frage.

Zum Abschluss des anstrengenden und aufregenden Nachmittags wartete am Ende natürlich auf alle Buben und Mädchen noch ein Eis zur Abkühlung. (jar)

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