HOFHEIM

Einige Hofheimer surfen schon mit einem Gigabit

Einige surfen schon mit einem Gigabit pro Sekunde im Netz, so Projektleiter Klaus Markert (links) und Diplomingenieur Wolfgang Neumann (rechts), beim Pressetermin am Montag. Bürgermeister Wolfgang Borst (Zweiter von rechts) und Breitbandpate Oliver Hesse (zweiter von links) freuten sich ebenfalls über die neue Hofheimer „Auffahrt zur Datenautobahn“. Foto: Stefanie Brantner

Hofheims Hauptstraße hat für ihr neues Erscheinungsbild viel Lob bekommen. Doch nicht nur äußerlich ist die Innenstadt damit ein ganzes Stück moderner geworden, sondern inzwischen ist hier auch der Glasfaserausbau abgeschlossen.

Einige surfen schon mit einem Gigabit pro Sekunde im Netz, so Projektleiter Klaus Markert und Diplomingenieur Wolfgang Neumann, Regionalmanager der Telekom, beim Pressetermin am Montag. Bei einigen stehe aber dafür noch ein entsprechender Tarifwechsel an.

Auffahrt zur Datenautobahn

Dann allerdings stehe den Nutzern – insgesamt 115 Haushalte – alle digitalen Anwendungen wie Video-Streaming, Gaming und die Arbeiten von zu Hause aus zur Verfügung. Der Anschluss eignet sich zudem für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.

„Wir freuen uns, dass es nun soweit ist, dass unsere Stadt eine Auffahrt zur Datenautobahn hat“, so Bürgermeister Wolfgang Borst und Oliver Hesse, der als Breitbandpate der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim fungiert.

Standortvorteil Internet

Damit gehöre Hofheim nun aber nicht nur zu den schnellsten „Internetstädten“ in Deutschland, sondern die Stadt werde damit als Wohn- und Arbeitsort attraktiver. Inzwischen sei auch das Industriegebiet fertig ausgebaut und in der Grünen Marktstraße sind Bauarbeiter derzeit dabei, Glasfaser zu verlegen. Halbseitig ist man gar schon fertig. Daneben soll sich aber auch der Ausbau mit Glasfaser in der Landgerichtstraße zügig anschließen, versprach das Stadtoberhaupt und dankte in diesem Zuge der Telekom für die gute Zusammenarbeit.

Viel länger als die Autobahn

Das Warten habe sich jedenfalls gelohnt, so der Vertriebs-Manager Neumann. Die schnellen Internetanschlüsse sind jetzt buchbar. „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil. Nicht nur für die gesamte Stadt, sondern auch für die einzelne Immobilie“, ist sich Projektleiter Markert sicher.

Die Verlegung eines Kilometers Glasfaser koste durchschnittlich 80 000 Euro. Aktuell messe das Glasfasernetz der Telekom 500 000 Kilometer. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist rund 13 000 Kilometer lang, so Markert und Neumann.

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