ELTMANN

Eltmann: Realschüler coachen Grundschüler im Lesen

Bei der Übergabe der Bücher für das Lese-Projekt von Grundschule und Realschule Eltmann (von links): Direktorin Manuela Küfner, Thomas Borst, Rektorin Jutta Aumüller, die Klassenlehrer Kristina Rustler und Georg Pflaum und die Realschülerinnen Lina Wiegert und Joana Wansch mit den Grundschülern.
Bei der Übergabe der Bücher für das Lese-Projekt von Grundschule und Realschule Eltmann (von links): Direktorin Manuela Küfner, Thomas Borst, Rektorin Jutta Aumüller, die Klassenlehrer Kristina Rustler und Georg Pflaum und die Realschülerinnen Lina Wiegert und Joana Wansch mit den Grundschülern. Foto: Günther Geiling

„Ehrenamtliche Lesecoaches fördern Kinder mit Leseschwächen, verbessern ihren Wortschatz, ihre Lesekompetenz und ihr Textverständnis.“ Das ist die Idee eines neuen Projektes, das zwischen der Wallburg-Realschule und der Johann-Baptist-Graser-Grundschule ins Leben gerufen wurde. Schüler der Realschule kommen dabei einmal die Woche in die Grundschule und coachen Mädchen und Buben aus der Grundschule.

Die Idee solcher Lesecoaches kommt von Seiten der Grundschule, ursprünglich aus der Zusammenarbeit mit Kindern mit nicht deutschsprachlichem Hintergrund, denen man dadurch helfen wollte. So ist das Konzept entstanden, bei dem Realschüler aus der Klasse 10 b und 10 c jeden Montagnachmittag in die Ganztagesklasse der Grundschule kommen und dort mit den Schülern lesen. Wie man schon die ersten Stunden sehen konnte, macht dies sowohl den Erstklässlern als auch den Realschülern besonderen Spaß.

Die Rektorin der Grundschule, Jutta Aumüller, ist überzeugt davon, „dass diese Arbeit für die Ganztagesschüler positive Lerneffekte nach sich zieht.“ Sie unterstrich dies auch mit der Aussage eines Schülers, der folgendes zu ihr sagte: „Danke, dass du mir einen Realschüler gegeben hast. Jetzt habe ich alles kapiert.“ Auch Direktorin Manuela Küfner von der Wallburg-Realschule sagte, dass gerade Lesen etwas ist, was sie zu Hause so intensiv nicht mehr erleben würden. Realschülerin Lina Wiegert bestätigte, dass die kleinen Schüler sich immer wieder freuen, wenn man zum Lesen komme. Aber auch ihnen selbst bereite es Spaß, sich freiwillig außerhalb des Stundenplans für eine gute Sache zu engagieren. Joana Wansch ist ebenfalls mit Freude dabei, „weil wir damit Kindern helfen können und wollen.“ Auch Philipp Tropper findet das gut und erinnert sich an seine eigene Schulzeit. „Wir haben so etwas auch schon als Schüler in unserer Grundschule erlebt, wo öfters einmal größere Schüler kamen und uns Kleineren geholfen haben.“

Zu diesem Projekt braucht man aber auch genügend interessante Lesetexte und Bücher. Das übernahmen die Wirtschaftsjunioren Haßberge. (gg)

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