Ermershausen

Ermershausen: Das Festwochenende als Höhepunkt

Die Führungsriege des Feuerwehrvereins. Im Bild, von links: Bürgermeister Günter Pfeifer, Schriftführer Felix Eiring, Kassier Stefan Lüdecke, zweiter Vorsitzender Roland Pötsch, Beisitzer Peter Fischer, Vorsitzender Philipp Prediger, Beisitzer Andreas Franz. Unterstützt wird die Vorstandschaft von den Kommandanten Johannes Schobig, Andreas Kirchner und Klaus Fischer. Foto: Leon Eiring

Eine kleine personelle Veränderung ergab sich in der Führungsriege des Feuerwehrvereins Ermershausen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Philipp Prediger wurde im Amt als Vorsitzender bestätigt, ebenso erging es Roland Pötsch als zweiten Vorsitzenden, Stefan Lüdecke als Kassier, Felix Eiring als Schriftführer und Peter Fischer als Beisitzer. Gerhard Schobig stellte sich der erneuten Wahl als Beisitzer nicht mehr. Diesen Posten übernahm Andreas Franz. Jochen Pötsch und Sebastian Vey werden nach wie vor die Kasse prüfen.

Der Jahresrückblick von Vorstand Philipp Prediger war von den gewohnten Programmpunkten geprägt. Termine wie Kameradschaftsabend, Bratwurstverkauf an der Kirchweih und Familiennachmittag sind feste Bestandteile im Vereinsleben des Feuerwehrvereins. Einen außerordentlichen Festakt gab es im Sommer: Hier wurden der Gemeindefeuerwehrtag und die Gemeindepartnerschaft in einem Festwochenende zusammen gefeiert. Die Gemeinde Ermershausen und die Gemeinde Unterammergau haben im Jahr 2019 die schon lange bestehende Freundschaft endlich „offiziell“ gemacht. Die Freiwillige Feuerwehr Ermershausen und die Gemeinde Ermershausen stellten am Wochenende 13. bis 15. September ein gemeinsames Fest auf die Beine. Ein so einmaliges Fest wäre jedoch ohne Unterstützung anderer Vereine so nicht möglich gewesen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr habe sich anhand der Vor- und Nachbereitungen als ausgezeichnet herausgestellt.

Zum letzten Mal stellte Andreas Franz seinen Bericht über das vergangene Jahr vor. Die Personalsituation hat sich etwas minimiert. 43 aktive Wehrdienstleistende stehen aktuell zur Verfügung, im Vergleich zum Vorjahr sind es drei Personen weniger. Die Jugendfeuerwehr kann aktuell zwölf Anhänger verbuchen, hier stehen neun männlichen Jugendlichen drei weibliche Jugendliche gegenüber. Insgesamt hat die Freiwillige Feuerwehr Ermershausen somit 55 Mitglieder.

Zahlreiche Lehrgänge und Ausbildungen wurden absolviert, und Leistungsabzeichen wurden abgelegt. Insgesamt 26 Übungen kann die Freiwillige Feuerwehr im Jahr 2019 verbuchen. Auch für das neue Jahr stehen schon viele Lehr- und Ausbildungsmaßnahmen auf der Agenda.

Es konnten auch viele Projekte der letzten Jahre abgeschlossen werden. Eine neue Software soll nun die Verwaltung von Personal und Material vereinfachen. Für beinahe alle aktiven Feuerwehrleute steht mittlerweile eine Winterjacke zur Verfügung. Allgemein wurde zuletzt viel Geld in Sicherheitskleidung investiert. Es wurden neue Helme, neue Atemschutzjacken, THL-Handschuhe und Wechselklamotten im HLF angeschafft. Das größte Projekt jedoch wurde erst vor kurzem abgeschlossen, das neue Mehrzweckfahrzeug. Hier dankte Franz nochmal allen Beteiligten.

Johannes Schobig als Jugendwart berichtete, dass neben Übungen, Prüfungen und Ausflügen auch wieder am Zeltlager in Sulzbach teilgenommen wurde. Die Jugendfeuerwehr hat auch wieder die Bewirtung bei Grenzwanderung und Faschingseröffnung übernommen.

Atemschutzwart Jens Höhn zog ebenfalls Bilanz. 15 aktive Atemschutzgeräteträger leisteten insgesamt 195 Übungsstunden und besuchten insgesamt dreimal das Atemschutzzentrum in Knetzgau. Er dankte den Geräteträgern und all seinen Unterstützern (vor allem Gerald Wacker und Rudolf Flachsenberger).

Laut dem Kassenbericht von Stefan Lüdecke war es ein ereignisreiches Jahr. Die größten Einnahmen konnte man durch das Festwochenende verbuchen. Denen standen viel Ausgaben gegenüber: Ausstattung für das MZF, Anschaffung von Dienstkleidung, Kauf von Präsenten für Ehrungen.

Als „Aushängeschild der Gemeinde“ hat Bürgermeister Günter Pfeiffer die Ermershäuser Feuerwehr bezeichnet. Er dankte für die ehrenamtlichen Tätigkeiten, die über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzt würden. Der Bürgermeister dankte auch dem alten Kommandanten Andreas Franz im Namen des Vereins für seinen enormen Einsatz in seinem Amt.

Roland Pötsch dankte im Namen des Vereins dem langjährigen Vorstandsmitglied Gerhard Schobig für sein Engagement. Gerhard Schobig überraschte stets mit neuen Ideen innerhalb der Vorstandschaft und stand immer für einen guten Rat zur Seite. Der gesamte Verein schätzt die Arbeit der Beiden sehr. 

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