KÖNIGSBERG

FDP/FReie Bürger: Spagat im Klinik-Bereich angemahnt

Die Kreisräte der FDP/Freie-Bürger-Kreistagsfraktion Heinrich Goschenhofer aus Hofheim, Eberns zweiter Bürgermeister Harald Pascher und Kurt Sieber aus Königsberg hatten bei ihrer Fraktionssitzung zum Jahresschluss eine Reihe von Kreistagsentscheidungen des alten Jahres erneut bewertet. So habe das abgelaufene Jahr 2017 einige besonders wichtige Entscheidungen gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Haßberg–Kliniken hätten sich den überall in Deutschland feststellbaren Schwierigkeiten der kleineren Krankenhäuser nicht entziehen können. Dennoch sei es mit der Umwandlung des Hofheimer Krankenhauses in ein fachärztliches medizinisches Versorgungszentrum mit Schwerpunkt Kardiologie (Herz) dort gelungen, die fachärztliche Grundversorgung sicherzustellen. Weitere Maßnahmen scheinen zu greifen.

Alle Bemühungen müssten darauf gerichtet werden, den Spagat zu schaffen, einerseits die bisherige qualifizierte Grundversorgung der Bürger im Landkreis zu bewahren und andererseits die entstandenen finanziellen Defizite zu verringern, stellen FDP/Freie Bürger fest. Aktuell gehe es derzeit vor allem darum, wie die Geburtsabteilung in Haßfurt trotz der zurückgegangenen Geburtenzahlen aufrecht erhalten werden könne. Kreisrat Pascher habe dazu in der letzten Kreistagsitzung einen neuen Vorschlag gemacht.

Eine deutliche Erleichterung beim Öffentlichen Personennahverkehr verspreche nach Meinung der Kreistagsfraktion, dass Reisende in Zukunft mit nur einer einzigen Fahrkarte innerhalb des Verkehrsverbunds VGN bis in den Nürnberger Raum und später auch in den Bereich bis Würzburg fahren können.

Im Bildungswesen sei es für die Fraktion wichtig, dass in den weiterführenden Schulen, das heißt Berufs-, Realschulen und Gymnasien, deren Träger der Landkreis ist, die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorangehen, „um unserer Jugend auch in Zukunft beste Bildungs- und Qualifikationschancen zu eröffnen“, wie es in der Pressemitteilung wörtlich heißt.

In der Diskussion um eine mögliche Fusion der Sparkasse Ostunterfranken mit der Sparkasse Schweinfurt habe sich die Fraktion für ein Zusammengehen ausgesprochen. Dieser aus einer Position der Stärke der heimischen Sparkasse rechtzeitig erfolgte Zusammenschluss mit den beiden anderen Geldinstituten in der unmittelbaren Nachbarschaft eröffne eine gleichgewichtige wirtschaftliche Partnerschaft im ostunterfränkischen Raum.

Die Kreisräte waren sich einig, dass die Freie-Bürger-Kreistagsfraktion immer offene Ohren für Vorschläge und Meinungen seitens der Bürger habe, die geeignet sind, den Haßbergkreis weiter voran zu bringen, endet die Pressemitteilung.

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