EBERN

FDP Haßberge: Katrin Hiernickel bleibt Vorsitzende

Das Foto zeigt (von links) Alfred Neugebauer, Kurt Sieber, Harald Pascher, Thomas Grimm, Katrin Hiernickel, Eberhard Ponader und Klaus Dünisch. Foto: Hans-Joachim Kaiser

Die Haßfurterin Katrin Hiernickel bleibt Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Haßberge. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Hauptversammlung in Ebern wurden als ihre gleichberechtigten Stellvertreter Thomas Grimm (Haßfurt) und Harald Pascher (Ebern) gewählt, wie die Partei in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Unverändert führen ihre Ämter Schatzmeister und Geschäftsführer Alfred Neugebauer (Rentweinsdorf) und Schriftführer Kurt Sieber (Königsberg) fort. Beisitzer sind Eberhard Ponader (Ebern), Bernhard Jilke (Westheim), Wolfram Freiherr von Rotenhan (Saarhof), Erhard Stubenrauch (Hofheim), Andreas Städler, (Hofheim) und Jörg Denninger, (Burgpreppach-Ibind). Kassenprüfer sind weiterhin Klaus Dünisch aus Junkersdorf und Wolfgang Rohr aus Haßfurt.

Vor den Wahlen hatte Hiernickel Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten und dabei unter anderem die Landtagswahlen und das Sommerfest aus Schloss Irmelshausen, dem Wohnsitz des Stimmkreiskandidaten Karl Graf Stauffenberg, ewählt. Kreisschatzmeister Alfred Neugebauer berichtete laut Pressemitteilung, dass das Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte. Die Rechnungsprüfer, vertreten durch Klaus Dünisch, bescheinigten eine einwandfreie Buchführung, der Vorstand habe darauf hin entlastet werden können.

Neben den Neuwahlen habe die Versammlung vor allem über den vergangenen Landesparteitag mit den zwei Kernanträgen „Umweltschutz ist Bürgerrecht“ und „faire Chancen für alle“ diskutiert.

Ideologiefreie Umweltpolitik

Beim ersten Antrag seien die Meinungen auseinander gegangen, heißt es in der Verlautbarung. Dass Umweltschutz wichtig ist, sei unbestritten und auch für die FDP ein wichtiges Thema. Inwieweit man aber mit dem Thema Umweltpolitik schon die richtigen Aussagen getroffen habe, sei unter den anwesenden Mitgliedern strittig gewesen.

Eberhard Ponader habe angemahnt, dass es allerhöchste Zeit sei, sich diesem Thema aktiv anzunehmen. Die „vermeintliche Kompetenz der Grünen“ sei zum Teil eine Falschwahrnehmung, die im Detail den Erwartungen nicht standhalte. Zu sehen sei dies an Aussagen zum Thema Steigerwald, wo grüne Vergleiche mit dem Hambacher Forst einfach sachlich verfehlt seien. Auch in der Vorstandschaft sei man sich einig gewesen, dass die FDP ihre Kompetenzen in Sachen Umwelt stärker nach vorn bringen müsse. Umweltpolitik in der FDP dürfe – so mahnten sowohl die Kreisvorsitzende Hiernickel als auch Stellvertreter Grimm – nicht einem Trend hinterherlaufen und populistische Züge annehmen. Ideologiefreie Umweltpolitik tue Not. Konkret wurde deshalb geplant, sich im Kreisverband intensiver mit dem Thema „alternative Antriebe“ auseinanderzusetzen.

Frauen brauchen Unterstützung

Die zweite Thematik sei die Stärkung und Gewinnung weiblicher Mitglieder gewesen. Dass es aber gerade für Frauen oft schwierig sei, Familie, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen, betonte Katrin Hiernickel.

Abschließend wurden noch die Weichen für die kommenden Wahlen gestellt, zum einen die Europawahl, für die man sich ein gutes Abschneiden der Liberalen wünsche und zum anderen die Kommunalwahl, für die man derzeit schon mit viel Kraft und Zeitaufwand Gespräche führe, um gute Kandidaten für die Stadt- und Gemeinderäte sowie den Kreistag präsentieren zu können.

Mit der Liste FDP/Freie Bürger wolle man sich wieder altbewährt offen zeigen für Bürgerinnen und Bürger, die sich freiheitlichem Denken verpflichtet, aber ohne feste Parteibindung kommunalpolitisch engagieren wollen. (mcs)

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