Unterschleichach (mle)

Fall Janina: Mutmaßlicher Todesschütze ermittelt

Im Fall der in der Silvesternacht in Unterschleichach von einer Pistolenkugel tödlich getroffenen Jania ist der mutmaßliche Todesschütze worden: Laut dem Bayerischen Rundfunk soll es sich um einen Justizangestellten handeln. Die Polizei in Unterfranken sei auf den Mann gestoßen, weil er als Besitzer der Tatwaffe identifiziert werden konnte.

 

Die Ermittler hatten laut Rundfunkmeldung zuletzt Unterstützung durch Waffenexperten des Landeskriminalamtes sowie einen Profiler des Präsidiums München. Der nun festgenommene Mann geriet ins Visier der Behörden, weil er offenbar der Besitzer jener Kleinkaliberwaffe war, aus der der tödliche Schuss abgefeuert worden war. 

Eine Kugel hatte die Schülerin aus dem oberfränkischen Burgebrach in der Silvesternacht in den Kopf getroffen, als sie mit Bekannten in Unterschleichach das Silvesterfeuerwerk beobachtete. Die Elfjährige war einige Stunden später in einem Schweinfurter Krankenhaus gestorben. Erst in der Klinik wurde festgestellt, dass die Verletzung des Mädchens von einem Projektil stammt.

Öffentliche Appelle der Mutter, der Todesschütze möge sich stellen, blieben erfolglos. In den vergangenen Tagen hatten die Experten der Polizei vor allem versucht, den genauen Standort des Schützen zu ermitteln. Letztlich führte das Waffenregister des Landratsamtes in Haßfurt auf die Spur des Schützen. In diesem Register sind die Besitzer aller mi Landkreis Haßberge registrierten Kleinkaliberwaffen festgehalten. Unter den Waffenbesitzern gehörte offensichtlich auch der jetzt festgenommene Mann, der nach Ermittlungen der Polizei auch in der Silvesternacht mit dem Kleinkalibergewehr unterwegs war. Das zuständige Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft in Bamberg wollten am Dienstag keine Stellungnahme abgeben.

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