HASSFURT

Farbintensive Bilder und kunstvolle Halstücher

Über die Eröffnung der Ausstellung freuen sich: (von links) Peter Schleich (Sparkasse), Künstlerin Isolde Folger, Andreas Linder (Sparkasse) und der ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins Schweinfurt, Joachim Haas.
Über die Eröffnung der Ausstellung freuen sich: (von links) Peter Schleich (Sparkasse), Künstlerin Isolde Folger, Andreas Linder (Sparkasse) und der ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins Schweinfurt, Joachim Haas. Foto: Peter Schmieder

Über 30 Jahre ist es nun her, dass der ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins Schweinfurt, Joachim Haas, die Künstlerin Isolde Folger aus Lindach kennenlernte. Seinen ersten Eindruck von ihr beschrieb er sehr lebhaft in einer Laudatio zur Eröffnung ihrer Ausstellung „colore magia“ in der Sparkassengalerie: „Damals hatte sie eine Kuhstallgalerie.“

Die Kühe gehörten den Eltern der Künstlerin und, so berichtete Haas weiter, viele Besucher seien wohl auch davon angezogen worden, dass bei Isolde Folger jeder Besucher ein Schmalzbrot gereicht bekam. „Den Kuhstall werden Sie heute nicht wieder erkennen. Die Kühe stehen längst woanders“, erzählte der Laudator. Mittlerweile hat Isolde Folger zwei Galerien, eine in ihrem Atelier im mittlerweile umgestalteten Stall in Lindach, die andere in Volkach.

Und sie habe, seit diesem ersten Kennenlernen, eine sehr positive Entwicklung gemacht, berichtete Haas, der als „ihr ältester Freund“ sprach. Die Künstlerin ist Autodidaktin, habe aber in dem studierten Künstler Franz Kochseder einen „Lehrmeister fürs Leben“ gefunden. Auch dieser war zu Gast auf der Ausstellungseröffnung. Heute gibt Isolde Folger selbst ihr Wissen weiter: Sie hat ein Buch geschrieben gibt Unterricht. Für ihre Bilder reist sie viel, um in verschiedenen Ländern Inspiration und Materialien zu sammeln, die sie in ihren Werken verarbeitet. So nutzt sie für ihre Bilder nicht nur Farben. Auch verschiedene hochwertige Pigmente oder Erden kommen auf ihren Bildern zum Einsatz.

Positive Energien gesammelt

An den Orten, an denen sie diese gesammelt hat, habe sie oft eine starke positive Energie gespürt, erzählt die Künstlerin. Sogar exotische Früchte und Pflanzen, die sie dauerhaft konserviert hat, werden in ihre Bilder eingearbeitet und mit ihren selbst angerührten Farben überzogen. Das Ergebnis sind kräftige, farbintensive Bilder, von denen eines bereits seinen Weg in den deutschen Bundestag gefunden hat.

Ein weiteres Projekt von Isolde Folger besteht in bunten Tüchern, die sie gemeinsam mit der Münchner Firma Roeckl herausbrachte und beispielsweise als Halstuch getragen werden können. Die in limitierter Auflage erschienenen Einzelstücke sind jedoch beinahe Ausverkauft.

Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ostunterfranken, zitierte zur Eröffnung: „Kunst ist Können“, „Kunst ist Intuition“, „Kunst ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit“ und „Die Kunst ist kein Handwerk, sondern Vermittlung von Gefühlen, die der Künstler empfunden hat.“ Er beschrieb die Künstlerin als individuell, selbstbewusst, offen, leidenschaftlich, detailverliebt und emotional.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung mit lateinamerikanischen Klängen von „Canto y Cuerdas“.

Schmückend: Mit der Münchener Firma Roeckl gestaltet Isolde Folger diese Tücher.
Schmückend: Mit der Münchener Firma Roeckl gestaltet Isolde Folger diese Tücher. Foto: Peter Schmieder

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