AUGSFELD

Feuerwehren proben gemeinsam in Augsfeld

Bereit für den Einsatz: Mitglieder der Betriebsfeuerwehr von Bosch Rexroth in Augsfeld bei der Übung. Foto: Markus Wüscher/Bosch Rexroth

Zum Glück war es nur eine Übung: Nach einem Störfall an einer mit Methangas betriebenen Maschine im Bosch-Rexroth-Werk Augsfeld ist ein Brand ausgebrochen, der sich schnell auf die gesamte Produktionshalle ausdehnte. Anhand dieses Szenarios fand laut einer Pressemitteilung von Bosch Rexroth am Freitag eine breit angelegte Einsatzübung statt, an der neben der Betriebsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Augsfeld, Haßfurt, Zeil, Prappach, Sylbach und Schmachtenberg beteiligt waren. Rund 115 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen probten dabei erfolgreich den Ernstfall.

Mit der Übung am frühen Abend prüften die Beteiligten vor allem die Wasserversorgung im Werk. Denn bei dem inszenierten Szenario mussten in kurzer Zeit große Wassermengen an den Einsatzort gebracht werden, auch vom rund 1300 Meter entfernten Galgenfeldsee und von einem Hydranten in der Bamberger Straße in rund 300 Meter Entfernung. Außerdem galt es, unter Atemschutz drei vermisst gemeldete Mitarbeiter zu bergen. Die Zusammenarbeit zwischen Betriebs- und Freiwilliger Feuerwehr bestand laut der Pressemitteilung den Praxistest ohne Einschränkung.

„Wir haben bewusst ein sehr schwieriges Szenario gewählt, bei dem das Löschwasser über lange Schlauchstrecken transportiert werden musste“, erläutert Markus Wüscher, Leiter Arbeits-, Brand- und Umweltschutz bei Bosch Rexroth in Augsfeld.

Die Betriebsfeuerwehr in Augsfeld stützt sich auf 34 Mitarbeiter, die für Übungen und Einsätze freigestellt werden. Sie verfügt über ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit 800 Litern Löschwasser, Schnellangriff und Schaumrohr, Atemschutzgeräte sowie diverse professionelle Ausrüstungen. (pes)

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