MAROLDSWEISACH

Fleckige Hose überführt den Altöl-Attentäter

„Bei diesem Fall hat Kommissar Zufall kräftig mitgeholfen“, meinte der Richter bei Urteilsverkündung. Flecken auf der Hose des Täters, die auch auf dem Überwachungsvideo des Wasserwerks zu sehen sind, brachten letzten Endes den Schuldbeweis.
Am 9. September 2006 nachts um 0.50 Uhr nahm die Überwachungskamera am Wasserwerk Todtenweisach den vermummten Täter mit seinem Kanister auf Film auf. Foto: FOTO Gemeinde Maro
Der 40-jährige Täter nahm das Urteil ohne jegliche Regung zur Kenntnis. Schon während der fast zweistündigen Verhandlung vor dem Amtsgericht Haßfurt am Mittwochvormittag wirkte er teilnahmslos und stellenweise lethargisch. Den Blick zur Zuschauerbank meidet er und starrt oft ins Leere. Der Richter sieht es als erwiesen an, dass er in der Nacht vom 8. auf 9. September in Todtenweisach den Zaun am Wasserhaus niederriss und dort dann das in einem Kanister mitgebrachte Altöl verschüttete (wir berichteten ausführlich). Auch den Anschlag auf das Brunnenhaus zwischen Todtenweisach und Voccawind, das in derselben ...
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