Ebern

Frauen Union: "Die stärkste Arbeitsgemeinschaft der CSU"

Viele Kandidatinnen waren beim Neujahrsempfang der Frauen Union Haßberge in Ebern anwesend. Im Bild, von links: Christina Stula (Knetzgau), Anne-Cathrin Borst (Ebern), Cordula Spielmann-Pfeuffer (Ebern), Lilo Stubenrauch (Kirchlauter), Heidi Müller-Gärtner (Maroldsweisach), Elvira Sieper (Eltmann), Anja Wüscher (Knetzgau), Simone Berger (Rentweinsdorf), Birgit Finzel (Untermerzbach) und Andrea Rippstein (Sand). Foto: Christian Licha

"Wir sind die stärkste Arbeitsgemeinschaft der CSU", stellte Kreisvorsitzende Elvira Sieper beim Neujahrsempfang der Frauen Union Haßberge im Eberner Gasthof "Frankenstuben" heraus. Im Kreisverband Haßberge konnte in den letzten fünf Jahren ein Zuwachs von fast einem Drittel verzeichnet werden, so dass die aktuelle Mitgliederzahl bei 320 liegt.

Die Frauen Union besetze Themen, die vor allem für Frauen im Focus stehen, so Sieper. Man fordere zum Beispiel eine Entlastung bei den Kinderbetreuungskosten und Alleinerziehende stärker zu unterstützen. Die Schaffung von Betreuungsplätzen, um eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, sowie ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule seien weitere wichtige Ziele.

Einen Vortrag über das Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht hielt Anna Schmidt aus Baunach, die auch stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Union Bamberg-Land ist. Von der ersten Wahl im Jahre 1848 bis heute vermittelte die Gymnasiallehrerin einen informativen Rückblick auf den Kampf mutiger Frauen damals, die sich für die Gleichberechtigung einsetzten.

Ein Frauenanteil von 30 Prozent im Kabinett und von 21 Prozent in der CSU zeige, dass die Rechte durchgesetzt wurden, aber es noch an der Umsetzung mangele. "Wir müssen die Strukturen aufbrechen", ergänzte Sieper, die diese dafür verantwortlich sah, dass trotz gleicher Rechte die Frauen noch keine gleiche Teilhabe haben. "Ein wichtiges Signal und eine wichtige Voraussetzung ist es, Frauen auf die Wahllisten zu bringen", so die Kreisvorsitzende. Das sei im Landkreis Haßberge auch gut gelungen.

Die Frauen Union stelle zum Beispiel Bürgermeisterkandidatinen. Mit Heidi Müller-Gärtner (Maroldsweisach), Sandra Schramm (Untermerzbach), Lilo Stubenrauch (Kirchlauter) und Elke Heusinger (Riedbach) habe man sehr engagierte Frauen gewinnen können, denen ihre Gemeinden sehr am Herzen liegen. Auch die Gemeinde-, Stadt- und Kreistagslisten seien sehr gut mit Vertreterinnen der Frauen Union besetzt.

Beim Neujahrsempfang stellten sich Elvira Sieper (Eltmann), Michaela Hülbig (Ebern), Anne-Cathrin Borst (Ebern), Lilo Stubenrauch (Kirchlauter), Heidi Müller-Gärtner (Maroldsweisach), Simone Berger (Rentweinsdorf), Christina Stula (Knetzgau), Anja Wüscher (Knetzgau), Cordula Spielmann-Pfeuffer (Ebern), Birgit Finzel (Untermerzbach), Cynthia Derra (Breitbrunn), Andrea Rippstein (Sand) und Elna Tonne (Eltmann) persönlich vor.

Vor dem Empfang gab es eine Stadtführung mit Türmer Armin Dominka, der die Gästeschar in historischer Tracht durch Ebern führte und die Stadtgeschichte erläuterte. Die spätere Zusammenkunft in der "Frankenstuben" wurde von den "Crazy Ladys" umrahmt. Die sechsköpfige Frauengruppe hat trotz ihres Gesamtalters von 462 Jahren, wie Leiterin Karin Meyer-Jungclaussen vorrechnete, noch viel Spaß am Musizieren und unterhielt die Anwesenden hervorragend. Ein besonderer Dank galt Simone Berger von der Frauen Union Ebern, die das Event bestens organisierte.

Die "Crazy Ladys" haben viel Spaß am Musizieren und unterhielten die Gäste hervorragend. Foto: Christian Licha

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