HASSFURT

Frauenpower an der Spitze

Helga Schumacher (Bildmitte) und ihr Vorstand von „Hassfurt hilft“. (von links) Beisitzer und Ehrenvorsitzender Wilhelm Wolpert, Schriftführerin Susanne Frey, Kassenwart Walter Becker sowie die stellvertretende Vorsitzende Doris Fery. Es fehlt Beisitzerin Christiane Hofmann.
Helga Schumacher (Bildmitte) und ihr Vorstand von „Hassfurt hilft“. (von links) Beisitzer und Ehrenvorsitzender Wilhelm Wolpert, Schriftführerin Susanne Frey, Kassenwart Walter Becker sowie die stellvertretende Vorsitzende Doris Fery. Es fehlt Beisitzerin Christiane Hofmann. Foto: Elke Englert

Helga Schumacher bleibt an der Spitze bei „Hassfurt hilft“ und hat mit Doris Fery eine neue Stellvertreterin an ihrer Seite. Das ist das Wahlergebnis bei der Jahreshauptversammlung des Vereins.

„Hassfurt hilft“ sei laut Schumacher zwar ein kleiner Verein, der aber seit 20 Jahren große Hilfe leiste. Anfangs in Litauen und der Ukraine und seit elf Jahren in Albanien. Die Franziskanerinnen Schwester Gratias und Schwester Bernadette leisteten in der Missionsstation Fushe-Arrez geistige und materielle Hilfe für die arme Bevölkerung im Norden des Landes, hauptsächlich für Kinder und Jugendliche.

Im Juli konnten sich Helga Schumacher und Doris Fery, die beide auf eigene Kosten reisten, vor Ort persönlich davon überzeugen, dass die Menschen mit Grundnahrungsmitteln und Medikamenten versorgt werden. „Hassfurt hilft“ schickt nicht, was gerade angeboten oder geschenkt wird. Durch den ständigen Kontakt mit den Schwestern besorgt der Verein genau das, was diese anfordern. Schumacher teilte mit, dass Schwester Bernadette ihre Arbeit aus gesundheitlichen Gründen eingestellt habe. Aus diesem Grund werde es zukünftig keine Babykurse mehr geben, somit erfolge auch keine Ausgabe von Babynahrung. Auch sei die Ambulanz durch die Schwestern nicht mehr gewährleistet.

Albanien lässt die Hassfurter nicht los, denn zwischenzeitlich haben diese Ausschau auf ein weiteres Projekt gehalten, nur zirka 50 km von Fushe-Arrez entfernt. Eine sehr arme Missionsstation mit vier Schwestern, die kaum Unterstützung bekommen und wesentlich schlechter gestellt sind als Fushe-Arrez. Im Frühjahr 2017 wollen sich Vorstandsmitglieder persönlich vor Ort informieren, um eventuell dort zu helfen.

Bedürftigen vor Ort helfen

Schumacher sagte, dass nur durch enge Zusammenarbeit der Vorstandschaft die Projekte reibungslos verlaufen können. Alle seien sehr engagiert. Das Anliegen des Vereins sei sparsam mit den Spendengeldern umzugehen, um möglichst viel mit den ihnen anvertrauten Beträgen zu erreichen. Jeder Euro, der durch die Mitgliedschaft gespendet werde, komme vor Ort bedürftigen Menschen zu Gute.

Der Wunsch des Vereins wäre, dass sich die Zahl von derzeit 49 Mitglieder erhöhe. „Hassfurt hilft“ freue sich über jeden der dem Verein beitritt. Besonders aber über jüngere Menschen, die sich engagieren und helfen möchten.

Weil sich Schriftführerin Gertrud Oppelt und der zweite Vorsitzende Leonhard Biller aus Altersgründen aus der Vorstandschaft zurückgezogen hatten, stand die Neuwahl an. Als Wahlleiter hatte Reiner Schuster keine Probleme, die Neuwahl über die Bühne zu bringen. So wurde Helga Schumacher wieder als erste Vorsitzende bestätigt, ihr zur Seite steht in Zukunft Doris Fery als ihre Stellvertreterin. Neu im Amt der Schriftführerin ist Susanne Frey. Walter Becker fungiert weiterhin als Kassier.

Als Beisitzer steht Ehrenvorsitzender Wilhelm Wolpert zur Verfügung und in diesem Amt neu, Christiane Hofmann. Kassenprüfer sind: Udo Siebert und Anton Schobert.

Erfreut über die unkomplizierte Neuwahl zeigte sich Helga Schumacher, die voller Hoffnung in die Zukunft von „Hassfurt hilft“ blickt. Ihr Dank galt der Vorstandschaft, den Spendern und freiwilligen Helfern, ohne deren Unterstützung eine derartige Hilfeleistung nicht möglich wäre. Der Verein nimmt sich auch in Zukunft vor, weiterhin vor Ort aktiv zu sein.

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