KREIS HAßBERGE

Frisches Geld für schnelles Internet

Freuen sich über die finanziellen Mittel (von links): Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus, Minister Albert Füracker, Haßfurts Bürgermeister Günther Werner, Rauhenebrachs Bürgermeister Matthias Bäuerlein und Theres' Zweiter Bürgermeister Manfred Rott. Foto: Christian Blaschka

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Neun Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt über 4,2 Millionen Euro Förderung.“ Davon entfällt eine Fördersumme in Höhe von 1,675 Millionen Euro auf die drei Gemeinden Haßfurt, Knetzgau und Theres im Landkreis Haßberge. „Damit“, wird Füracker in der Verlautbarung weiter zitiert, „haben bereits 1782 Gemeinden, also über 86 Prozent aller bayerischen Kommunen, einen Förderbescheid erhalten.“

Die bayerische Breitband-Strategie ermögliche Glasfaser bis ins Haus. „Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker bei der Übergabe der Förderbescheide an die Kommunen in Nürnberg.

Zusätzlich profitieren 81 Schulen in Unterfranken mit insgesamt über 2,4 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Krankenhäuser und Rathäuser. Darunter mit jeweils 50 000 Euro die Grundschulen Rauhenebrach und Ebelsbach im Landkreis Haßberge.

Der Freistaat unterstütze seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können, heißt es weiter in der Verlautbarung des Ministeriums. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stelle der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. „Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Bei den aktuellen Projekten würden über 50 000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 764 000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum.

Bayernweit seien bereits 98 Prozent (2018 von 2056) aller Kommunen in das Förderverfahren eingestiegen. „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor. (wos)

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