ERMERSHAUSEN

Frontal in den Gegenverkehr geraten

Auf der B 279 bei Ermershausen prallten am Mittwochmorgen zwei Autos frontal aufeinander.
Auf der B 279 bei Ermershausen prallten am Mittwochmorgen zwei Autos frontal aufeinander. Foto: Helmut Will

Während Feuerwehren noch beim Brand auf dem Gelände der Biogasanlage in Hohnhausen beschäftigt waren, gab es einen weiteren Großeinsatz der Rettungskräfte im östlichen Landkreis Haßberge: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der B 279 sind am Mittwochmorgen fünf Personen zum Teil schwer verletzt worden. Die Bundesstraße war gut zwei Stunden lang komplett gesperrt.

Wie die Polizei Ebern ermittelte, war gegen 7.15 Uhr ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Hildburghausen mit einem Skoda von Sulzdorf a. d. Lederhecke in Richtung Ermershausen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache sei sein Fahrzeug rund einen Kilometer vor Ermershausen auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW, der in Richtung Sulzdorf fuhr. Zum Zeitpunkt des Unfall herrschte Nebel, die Fahrbahn war feucht.

Der VW war mit vier Personen besetzt, die aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld stammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die 28-Jährige VW-Fahrerin und ihr siebenjähriger Sohn auf der Rücksitzbank schwer verletzt. Der Beifahrer und ein weiteres Kind im Fahrzeug kamen mit leichteren Verletzungen davon. Auch der Skoda-Fahrer erlitt schwere Verletzungen.

Alle Verletzten kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser. Im Einsatz befanden sich neben Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Ebern und der Nachbardienststellen aus Haßfurt und Bad Königshofen auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ermershausen und Sulzdorf. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen und Notärzten vor Ort.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden dürfte sich auf rund 20 000 Euro belaufen. Die Bundesstraße war zwischen Ermershausen und Sulzdorf für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Aufräum- und Bergungsarbeiten bis etwa 9.30 Uhr komplett gesperrt.

Der Verkehr auf der B 279 wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet. Trotz der Berufsverkehrszeit kam es offenbar zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

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