ESCHENAU

Gedenkstein enthüllt: Erinnerungsort für alle Entschlafene

Der Gedenkstein in Eschenau mit Dritter Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam. Foto: Eva Aull

Einen Gedenkstein hat die evangelische Kirchengemeinde Eschenau am Totensonntag im Eschenauer Friedhof enthüllt. Pfarrerin Doris Ottminghaus ließ den Gottesdienst zum Totensonntag und die Weihe des Gedenksteins mit der verbundenen Grablegung menschlicher Knochenresten zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.

Der Gedenkstein, der auf Anregung des Kirchenvorstands Wolfgang Aull gesetzt wurde, soll zur Würdigung aller dienen, deren letzte Ruhe unterbrochen wurde, um bei Gott den ewigen Frieden zu finden. Im Zuge der Dorferneuerung wurden am Kirchberg in Eschenau mehrere Gräber freigelegt. Die vorgefundenen Knochen wurden auf deren Alter untersucht. Die Knochen bewahrte nach der Ausgrabung Kirchenvorstand Roland Spiegel. Ein Relief auf dem Gedenkstein symbolisiert den Lebenskreislauf auf der Erde, die ewige Ruhe der Verstorbenen und den endgültigen Frieden in Gottes Hand. Aull wünscht sich, dass künftig Grabreste bei Auflassungen eine würdevoll behandelt werden.

Knetzgaus Dritte Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam dankte dem Kirchenvorstand für dessen Initiative. Kreisheimatpfleger Christian Blenk zeigte sich angetan von der Idee mit dem Gedenkstein.

Schlagworte

  • Eschenau
  • Christiane Reuther
  • Evangelische Kirche
  • Evangelische Kirchengemeinden
  • Friedhöfe
  • Totensonntag
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!