Haßfurt

Gefahrgutaustritt: Großeinsatz in Haßfurter Wohngebiet

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden zu einem vermeintlichen Gefahrgutaustritt gerufen. Drei Menschen wurden verletzt.
Mit mehreren Fahrzeugen mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst (Symbolbild) am Donnerstagnachmittag in Haßfurt ausrücken. Foto: Nicolas Armer, dpa

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst kam es am Donnerstagnachmittag in einem Wohngebiet der Kreisstadt Haßfurt. Wie Michael Will, Pressesprecher des Roten Kreuzes, am Donnerstagabend mitteilte, wurde der Rettungsdienst zunächst wegen eines vermuteten Gefahrgutaustritts alarmiert.

Über die näheren Umstände des Einsatzes macht Will keine Angaben, da er sich "in einem privaten Umfeld abgespielt" habe. In der Pressemitteilung des Roten Kreuzes heißt es lediglich, bei dem Einsatz seien insgesamt drei Personen verletzt worden, darunter ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Eine Person sei schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden, eine weitere sowie der Mitarbeiter des Rettungsdienstes seien leicht verletzt nach Erstversorgung durch einen Notarzt und den Rettungsdienst ins Krankenhaus Haßfurt eingeliefert worden.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken bestätigte am Freitagnachmittag auf Nachfrage dieser Redaktion, dass es sich um einen Suizidversuch gehandelt habe. Demnach war es der Betroffene, der mit dem Hubschrauber abtransportiert wurde, eine weitere Person habe einen Schock erlitten.

Neben dem Helikopter waren nach Angaben von Michael Will allein von Seiten des Rettungsdienstes drei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug mit Notarzt, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die ehrenamtliche Schnelleinsatzgruppe Betreuung aus Haßfurt mit insgesamt rund 20 Einsatzkräften im Einsatz.

In der Regel berichtet die Main-Post nicht über Selbsttötungen, außer die Umstände erlangen besondere Bedeutung in der Öffentlichkeit. Wenn Sie Gedanken quälen, sich selbst das Leben zu nehmen, dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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