THERES

Gemeinderat sagt Wespen auf dem Spielplatz in Horhausen Kampf an

In Buch möchte die Peter und Thomas Weinig GbR eine landwirtschaftliche Biogasanlage mit Gärrestelager, Vorgrube und Mistplatte sowie Fahrsiloanlage errichten. Daher besichtigte der Gemeinderat das Grundstück und sprach mit dem Landwirt Thomas Weinig. Die Biogasanlage ist an den Viehbetrieb der Weinig GbR angeschlossen und die dort anfallende Biomasse (tierische Exkremente und pflanzliche Stoffe) soll energetisch genutzt werden. Nur ein Teil der Biomasse stammt aus dem Betrieb eines anderen Landwirts. Wie Thomas Weinig sagte, betrage die Kapazität der Biogasanlage jährlich weniger als 1,2 Millionen Normkubikmeter Biogas. Das Gas werde in Strom umgewandelt und in das Netz eingespeist. So erzeuge die Anlage rund 75 KW pro Stunde bei einer jährlichen Laufzeit von 8500 Stunden. Dazu erteilte der Gemeinderat sein Einverständnis.

Bucher wünschen sich Lagerhalle

Bei einem weiteren Ortstermin in Buch teilte Heinz Stützlein mit, dass im Zuge der Dorferneuerung das Milchhäuschen und das alte Feuerwehrgerätehaus abgerissen werden sollten. Da die Dorfgemeinschaft dort aber Sachen lagere, benötige sie neue Lagerflächen. Deshalb sei geplant, das Wohnhaus in der Oberen Gasse sowie die alte Schmiede abzureißen und eine neue Lagerhalle zu bauen. Dadurch könnte auch die enge Obere Gasse verbreitert werden. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Bürgermeister Schneider ergänzte, dass 2021 der Kanal erneuert werde und dann die Dorferneuerung beginne.

Begutachtet wurden auch die Schäden am Pflaster an der Kreuzung Kellersgraben/Oberthereser Straße, die größtenteils durch Streusalz entstanden sind. Schneider schlug vor, das Amt für Ländliche Entwicklung einzubeziehen, um eine Lösung zu finden. Denn die kaputten Steine auszuwechseln bringe nichts.

In Horhausen wies Schneider daraufhin, dass der Bauhof einige Mauern am Mehrzweckgebäude erstellt habe und noch einen Lattenzaun anbringen werde. Am Feuerwehrhaus sah sich der Gemeinderat das neue Tragkraftspritzenfahrzeug an, das beim Sommerfest der Feuerwehr am 11. August gesegnet wird. Es hat eine sehr gute Ausstattung, wie Kommandant Benedikt Weid bestätigte. Zu den Kosten von rund 75 860 Euro für das Fahrzeug erhielt die Gemeinde eine Förderung von 26 500 Euro, zu den Kosten von 12 600 Euro für die Tragkraftspritze bekam sie einen Zuschuss von 4700 Euro.

Wespen am Kinderspielplatz

Am Kinderspielplatz berichtete der Bürgermeister, dass sich die Eltern mehr Spielgeräte für Kleinkinder wünschten. Auch stehe der Kirschbaum ungünstig, da die Kirschen auf die Rutsche fielen und sich dann dort auch vermehrt Wespen aufhielten. Der Gemeinderat war einverstanden, Tanja Potrykus von „Spielträume“ Bamberg zur Planung hinzuzuziehen. Der Kostenrahmen steht noch nicht fest.

Im VG-Gebäude in Obertheres erklärte Schneider, dass die Schule in Obertheres durch die Telekom an das Glasfasernetz angebunden werde und dabei das Kindergartengässchen aufgerissen werden müsse. Daher sei zu überlegen, den Belag der Gasse zu erneuern. Man kam überein, die Gasse zu asphaltieren, eine Entwässerung zu erstellen und die Beleuchtung zu prüfen.

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