KERBFELD

Großbrand zerstört Bauernhof

In Kerbfeld ist heute eine Scheune abgebrannt. Foto: Michael Mößlein
 Ein verheerender Großbrand hat am Freitagnachmittag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Kerbfeld gewütet. Die Flammen zerstörten eine Scheune komplett. Dort verendeten laut Polizei 45 Schweine. Menschen kamen nach ersten Mitteilungen der Polizei nicht zu Schaden.

Nachdem die Löscharbeiten so weit fortgeschritten waren, dass man erstmals einen Blick in die Stallungen werfen konnte, stellte sich heraus, dass acht Bullen den Brand überlebt hatten.  Die Tiere wurden noch am Abend zu einem Bauern in Humprechtshausen gebracht. Dort kümmert sich eine Veterinärin um die Tiere.

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Bauernhof-Brand (1)

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Bauernhof-Brand (2)

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Bauernhof-Brand (3)

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Das Feuer erfasste auch das angebaute Wohnhaus und beschädigte es schwer. Sieben Bewohner sind bei Verwandten untergekommen.

Der Brand war gegen 15 Uhr auf dem Anwesen in der Humprechtshäuser Straße entdeckt worden. Nach Alarmauslösung war ein Großaufgebot von Feuerwehren angerückt. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer im Bereich einer Scheune ausgebrochen, wo in Stallungen über zehn Rinder und fast 50 Schweine untergebracht waren.

Beim Ausrücken der Helfer schlugen die Flammen laut Augenzeugen schlugen bereits etwa 20 Meter hoch aus dem Dach der Scheune. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Trotz des Großeinsatzes der Feuerwehren war nicht zu verhindern, dass die Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus übergriffen, dessen Dachstuhl ebenfalls lichterloh brannte. Die Bewohner des Hauses brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Sie konnten allerdings nur noch einige Habseligkeiten mit sich nehmen.

Gerade viele ältere Einwohner Kerbfelds fühlten sich an die Brandkatastrophe erinnert, die im Jahr 1957 gleich mehrere Bauernhöfe in Kerbfeld in Schutt und Asche legten. Am Freitag gelang es den Feuerwehren zum Glück, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kerbfeld, Hofheim, Humprechtshausen, Kleinsteinach, Aidhausen, Friesenhausen, Happertshausen, Haßfurt und der Atemschutzwagen aus Zeil. Mit den Helfern von THW und Rotem Kreuz, das drei Schnelleinsatzgruppen entsandt hatte, waren 173 Einsatzkräfte an den Brandort geeilt, teilte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt mit.

Die Humprechtshäuser Straße war wegen des Löscheinsatzes komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Aussage machen. Die Ermittlungen laufen.

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