HAßFURT

Guten Morgen!: Vom Kraftwerk zur Knopfzelle

Guten Morgen!: Vom Kraftwerk zur Knopfzelle       -  Es war schon klar: Als wir vor ein paar Tagen darüber berichteten, dass der Windpark im Sailershäuser Wald („WK 88)“für seine Investoren und bezogen auf das Windjahr 2017 eine ordentliche Rendite abwirft, da meldeten sich einmal mehr jene zu Wort, für die jedes Windrad verwerflichstes Teufelszeug ist – eine Katastrophe für die Umwelt, eine zusätzliche Ausbeutung der Armen in der von den Windmühlen verschandelten Gegend. Zweifelsohne: Es gibt gute Gründe, an bestimmten Standorten aus ökologischen und ökonomischen Erwägungen keine Windräder zu errichten. Darüber hinaus aber wundert sich der kritische Betrachter über die fast sektenhafte Verschwörung vieler Bürger gegen jeden neuen Rotor. Wenn man so die Milch oder den Zucker in den Morgenkaffee rührt,  drängt sich einem andererseits aber plötzlich der Verdacht auf, dass die Energiewende im Landkreis nach WK 88 mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist. Erinnern Sie sich noch an die „GUT“, die Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Haßberge? Jene GmbH, die die Ideenschmiede der Heimat für den raschen Atomausstieg und die Konzentration auf erneuerbare Energieerzeugung in der Region sein wollte, deren Wertschöpfung in eben dieser Region bleiben sollte? Und die die Menschen einst mitreißen wollte bei ihren hehren Zielen? In der Tat, es gibt sie noch, die GUT, deren Problem sein mag, dass sie ihrer führenden Ingenieure beraubt ist, ergo dass die kreativen Köpfe fehlen – und von den verbleibenden Kaufleuten und Verwaltern keine großen Visionen mehr zu erwarten sind. Und es ist schon klar, dass die Halbherzigkeit der Energiewende von ganz oben kommt, sei es die 10-H-Regelung, seien es die Veränderungen bei der Einspeisevergütung für grünen Strom. Das macht den Kommunen das Wenden schwerer als ursprünglich gedacht. Wenn man sich aber an die Euphorie erinnert, mit der der Landkreis sich einst an seine Energieautarkie gemacht hat, bleibt festzuhalten: Als Kraftwerk gestartet, als Knopfzelle geendet. Dabei wäre eine erfolgreiche Energiewende im Haßbergkreis doch auch so ein gutes Argument gegen den drohenden Bau neuer Starkstromtrassen.
Es war schon klar: Als wir vor ein paar Tagen darüber berichteten, dass der Windpark im Sailershäuser Wald („WK 88)“für seine Investoren und bezogen auf das Windjahr 2017 eine ordentliche Rendite abwirft, da meldeten sich einmal mehr jene zu Wort, für die jedes Windrad verwerflichstes Teufelszeug ist – eine Katastrophe für die Umwelt, eine zusätzliche Ausbeutung der Armen in der von den Windmühlen verschandelten Gegend. Zweifelsohne: Es gibt gute Gründe, an bestimmten Standorten aus ökologischen und ökonomischen Erwägungen keine Windräder zu errichten. Darüber hinaus aber wundert sich der kritische Betrachter über die fast sektenhafte Verschwörung vieler Bürger gegen jeden neuen Rotor. Wenn man so die Milch oder den Zucker in den Morgenkaffee rührt, drängt sich einem andererseits aber plötzlich der Verdacht auf, dass die Energiewende im Landkreis nach WK 88 mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist. Erinnern Sie sich noch an die „GUT“, die Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Haßberge? Jene GmbH, die die Ideenschmiede der Heimat für den raschen Atomausstieg und die Konzentration auf erneuerbare Energieerzeugung in der Region sein wollte, deren Wertschöpfung in eben dieser Region bleiben sollte? Und die die Menschen einst mitreißen wollte bei ihren hehren Zielen? In der Tat, es gibt sie noch, die GUT, deren Problem sein mag, dass sie ihrer führenden Ingenieure beraubt ist, ergo dass die kreativen Köpfe fehlen – und von den verbleibenden Kaufleuten und Verwaltern keine großen Visionen mehr zu erwarten sind. Und es ist schon klar, dass die Halbherzigkeit der Energiewende von ganz oben kommt, sei es die 10-H-Regelung, seien es die Veränderungen bei der Einspeisevergütung für grünen Strom. Das macht den Kommunen das Wenden schwerer als ursprünglich gedacht. Wenn man sich aber an die Euphorie erinnert, mit der der Landkreis sich einst an seine Energieautarkie gemacht hat, bleibt festzuhalten: Als Kraftwerk gestartet, als Knopfzelle geendet. Dabei wäre eine erfolgreiche Energiewende im Haßbergkreis doch auch so ein gutes Argument gegen den drohenden Bau neuer Starkstromtrassen.

Es war schon klar: Als wir vor ein paar Tagen darüber berichteten, dass der Windpark im Sailershäuser Wald („WK 88)“für seine Investoren und bezogen auf das Windjahr 2017 eine ordentliche Rendite abwirft, da meldeten sich einmal mehr jene zu Wort, für die jedes Windrad verwerflichstes Teufelszeug ist – eine Katastrophe für die Umwelt, eine zusätzliche Ausbeutung der Armen in der von den Windmühlen verschandelten Gegend. Zweifelsohne: Es gibt gute Gründe, an bestimmten Standorten aus ökologischen und ökonomischen Erwägungen keine Windräder zu errichten. Darüber hinaus aber wundert sich der kritische Betrachter über die fast sektenhafte Verschwörung vieler Bürger gegen jeden neuen Rotor.

Ohne „Ingeniör scheints schwör“

Wenn man so die Milch oder den Zucker in den Morgenkaffee rührt, drängt sich einem andererseits aber plötzlich der Verdacht auf, dass die Energiewende im Landkreis nach WK 88 mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist.

Erinnern Sie sich noch an die „GUT“, die Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Haßberge? Jene GmbH, die die Ideenschmiede der Heimat für den raschen Atomausstieg und die Konzentration auf erneuerbare Energieerzeugung in der Region sein wollte, deren Wertschöpfung in eben dieser Region bleiben sollte? Und die die Menschen einst mitreißen wollte bei ihren hehren Zielen? In der Tat, es gibt sie noch, die GUT, deren Problem sein mag, dass sie ihrer führenden Ingenieure beraubt ist, ergo dass die kreativen Köpfe fehlen – und von den verbleibenden Kaufleuten und Verwaltern keine großen Visionen mehr zu erwarten sind.

Halbherzigkeit von oben

Und es ist schon klar, dass die Halbherzigkeit der Energiewende von ganz oben kommt, sei es die 10-H-Regelung, seien es die Veränderungen bei der Einspeisevergütung für grünen Strom. Das macht den Kommunen das Wenden schwerer als ursprünglich gedacht. Wenn man sich aber an die Euphorie erinnert, mit der der Landkreis sich einst an seine Energieautarkie gemacht hat, bleibt festzuhalten: Als Kraftwerk gestartet, als Knopfzelle geendet. Dabei wäre eine erfolgreiche Energiewende im Haßbergkreis doch auch so ein gutes Argument gegen den drohenden Bau neuer Starkstromtrassen.

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