EBELSBACH

Haben die Verantwortung, daraus zu lernen

Die Bevölkerung von Ebelsbach war einmal zu einem Drittel jüdisch. Ein „Sandsteinkoffer“ soll an die Deportation der jüdischen Mitbürger durch die Nazis erinnern.
Pfarrer Volkmar Gregori, 1. Bürgermeister Walter Ziegler und Pfarrer Dr. Mathias Rusin (von links) bei der Enthüllung des „Koffers“. Foto: Foto: Günther Geiling
Den größten jüdischen Bevölkerungsanteil wies die Gemeinde Ebelsbach im 19. Jahrhundert auf, als die Juden mit 144 Bürgern ein Drittel der damaligen Dorfbevölkerung ausmachten. 1939 verließ der letzte jüdische Bürger Ebelsbach, aber eine Gedenktafel und ein Straßenschild weisen heute noch auf den damaligen „Judenhof“ hin. Dort wurde im Rahmen der Erinnerung an die Reichspogromnacht ein kleines Denkmal in Form eines „Sandsteinkoffers“ enthüllt, das auf die deportierten Juden aus Unterfranken hinweist. Die Gemeinde Ebelsbach sowie katholische und evangelische Kirchengemeinde hatten ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen