Haßfurt

Haßfurt: Social-Media-Crashkurs für Mama und Papa

Kleine Handzettel über die Social-Media-Plattformen Snapchat, Instagram, Tiktok, Tumblr und Twitter gab es „to go“, also zum mit nach Hause Nehmen. Foto: Anja Güll/Landratsamt Haßberge

Was auf Snapchat, Instagram oder TikTok los ist, ist für viele Eltern oder Großeltern ein Rätsel. Um hier Abhilfe zu schaffen, gaben Jugendliche im Schulzentrum Haßfurt vor kurzem Einblicke und Infos aus erster Hand zu den aktuell angesagtesten sozialen Plattformen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor.

Zum Crashkurs „Social Media“ von und über „Digital Natives“ hatte die Bildungsegion Landkreis Haßberge eingeladen. Gut 120 interessierte Lehrkräfte, Eltern, Großeltern sowie Bürger nahmen an dem Infoabend teil.

Großes Lob gab es vor allem für die fünf Mädchen, die über die verschiedenen  Social-Media-Kanäle informierten und unkompliziert und offen zeigten, wie sie sich in diesen bewegen. Zum Auftakt des Abends hatten Laetitia Colacicco, Jessica Leistentritt, Steffi Hely Pelami, Simone Süßmann und Jule Scheuring eigenständig ein kurzes Theaterstück entwickelt, geschrieben und präsentiert.

Unter dem Motto „Kampf der Netzwerke“ stellten sie spielerisch Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Instagram oder Snapchat vor und sprachen deren Vorteile sowie Probleme und Gefahren an. Für viele Lacher sorgten beispielsweise lustige Fotos aus dem Netz im Hintergrund, die zeigten, dass zwischen Realität und einem Social-Media-Post oftmals Photoshop und diverse Instagram-Filter liegen.

Suchtfaktor Online

Dass die sozialen Medien auch Gefahrenpotenziale und Schwierigkeiten mitbringen, thematisierte anschließend Kreisjugendpflegerin Theresa Fleischmann in einem fachlichen Input. Sie stellte unter anderem Indikatoren für eine mögliche Smartphone oder Online-Sucht vor und gab Tipps zum Schutz der Privatsphäre in den sozialen Medien.

120 Interessierte Besucher kamen ins Schulzentrum Haßfurt für Einblicke aus erste Hand von „Digital Natives“. Foto: Anja Güll/Landratsamt Haßberge

Begeistert waren viele Besucher von den Experteninseln am Ende der Veranstaltung. Die Jugendlichen stellen dort jeweils eines der sozialen Medien vor, zeigten auf dem Handy, was auf den Kanälen so los ist und wie man sie nutzen kann. Dies war eine gute Gelegenheit zum Nachfragen, um den Wissensvorsprung von Kindern oder Enkelkindern zur digitalen Welt zu verkleinern.  

Vorteile und Gefahren von Apps

Das Fazit einer Besucherin zu diesen Infos aus erster Hand von den „Digital Natives“: „Die Experteninseln waren Gold wert und sehr informativ!“ Als kleine Erinnerungen und für manche vielleicht auch als Hilfestellungen für den Umgang mit „digital natives@home“ hatten die Jugendlichen außerdem zu jeder Plattform ein kleines Handout gestaltet, auf dem alle wichtigen Infos, Beschreibungen sowie Vorteile und Gefahren der jeweiligen App übersichtlich zusammengefasst waren.

Viele Eltern und Großeltern nahmen diese kompakten Infos gerne mit nach Hause und können nun künftig auch am Küchentisch daheim bei ihren Kindern oder Enkeln mit neuen „Expertenwissen“ glänzen.

An fünf Experteninseln gab es die Gelegenheit, mehr über Snapchat, Instagram, Tiktok, Tumblr und Twitter zu erfahren. Foto: Carolin Hölzner

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