HOFHEIM

Hofheim: Was für Elso der „Caterpillar-Award“ bedeutet

Freude über „Gold“ (von links): Geschäftsführer Horst Kneuer, Christian Endres, Uwe Schwappach, Paul Fullylove/ Caterpillar, Lorenzo Barucca, Ines Tuch und Marcus Höhn. Foto: Petra Beyer

Zum neunten Mal in Folge hat die Elso Elbe GmbH & Co. KG in Hofheim die Kundenzertifizierung „Caterpillar Award“, sprich die „Supplier-Quality-Excellence-Process“-Zertifizierung erhalten. Dies teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Der US-amerikanische Caterpillar-Konzern ist der weltgrößte Hersteller von Baumaschinen und nach dem Friedrichshafener Automobilzulieferer ZF der zweitgrößte Kunde der Hofheimer mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent des jährlichen Umsatzes der Firma Elso, heißt es in der Verlautbarung.

Es geht um Qualität und Liefertreue

Für das Zertifikat müsse der Lieferant eine große Zahl von Forderungen bezüglich Qualität und Liefertreue erfüllen. Die Auszeichnung startet mit dem Bronze-Status, gefolgt von Silber, Gold und Platin. So sei das Erreichung der Anforderungen der „Gold“-Auszeichnung eine große Herausforderung, die nur wenige Firmen in der Produktgruppe Antriebskomponenten erreichten.

Nachdem Elso in den letzten Jahren den Bronze-Status erfolgreich verteidigt habe, sei Geschäftsführer Horst Kneuer mehr als zufrieden, dass nun der „Gold“ Status erreicht wurde. „Dieser Status bescheinigt die absolute Zuverlässigkeit des Lieferanten, bringt einen Bonus für die Vergabe neuer Aufträge und sichert damit die fruchtbare, langjährige Partnerschaft“, heißt es in dem Papier an die Medien.

Teil der Elbe-Gruppe mit weltweit sieben Standorten

Die im Jahre 1973 gegründete Firma Elso gehört zur Elbe Gruppe, einem Familienunternehmen mit weltweit sieben Standorten in Deutschland, Italien, Ungarn, USA und Brasilien, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Antriebslösungen für den Fahrzeug- und Maschinenbau herzustellen. Im Portfolio hat das Unternehmen unter anderem Kardangelenkwellen, Doppelgelenkwellen, Präzisions-, Kreuz- und Kugel-Gelenkwellen, Achs- und Getriebeflansche sowie Gelenkkreuze.

Ursprung liegt in Bietigheim-Bissingen

Die Ursprünge der Mutterfirma gehen zurück ins Jahr 1919, als Gottlob Elbe im baden-württembergischen Bietigheim-Bissingen mit fünf Mitarbeitern das Unternehmen gründete. In Hofheim werden derzeit gut 400 Mitarbeiter beschäftigt. Hier werden den Firmenangaben zufolge hauptsächlich Achs- und Getriebeflansche, Antriebskomponenten für den Fahrzeugbau sowie Gelenkwellen für Industrieanwendungen am unterfränkischen Standort gefertigt. Im Fahrzeugbau sind für Elso neben ZF und Caterpillar auch MAN, Daimler, BMW und weitere der Achs- und Getriebehersteller wichtige Kunden, lässt das Unternehmen wissen. (mcs)

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