HOFHEIM

Hofheim ehrt Spendensammlerinnen

Bürgermeister Wolfgang Borst (links) bedankte sich jetzt bei den drei Schülerinnen (weiter von links) Kimberly Gardner, Sofia Roos und Rosali Selge aus den 9. Klassen der Mittelschule für ihre Sammeltätigkeit für die Kriegsgräberfürsorge. Mit im Bild: Schulleiter Heribert Jäger. Foto: Ulrich Kind

Im kommenden Monat November stehen im Kalender mit Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag die besonderen Gedenktage zur Erinnerung an die Verstorbenen und Gefallenen beider Weltkriege sowie die Opfer von Gewaltherrschaft.

Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst bedankte sich jetzt bei drei Schülerinnen aus den 9. Klassen der Mittelschule Hofheim für ihre Sammeltätigkeit für die Kriegsgräberfürsorge im vergangenen Jahr mit Gutscheinen für den Besuch einer Eisdiele. Kimberly Gardner und Sofia Roos aus der Klasse 9a sowie Rosali Selge aus der 9m freuten sich darüber gemeinsam mit dem Schulleiter der Mittelschule Hofheim, Direktor Heribert Jäger.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde nach dem Ersten Weltkrieg im Dezember 1919 gegründet und feiert somit heuer sein 100-jähriges Bestehen. Die Pflege und der Erhalt der Gräber des Ersten Weltkriegs waren zunächst die Aufgaben des eingetragenen gemeinnützigen Vereins. Heute betreut der Volksbund 832 deutsche Kriegsgräberstätten beider Weltkriege.

Insbesondere in Osteuropa werden beinahe 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs immer noch jährlich mehr als 20 000 gefallene deutsche Soldaten geborgen und auf Kriegsgräbergedenkstätten umgebettet.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist in seiner humanitären Arbeit international vernetzt und anerkannter Akteur der Gedenk- und Erinnerungskultur. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gräber der Gefallenen und Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland zu betreuen und diese zu Lernstätten der Geschichte zu entwickeln. (uk)

Die diesjährige Sammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge läuft derzeit bereits. Bis zum Sonntag, 3. November, bitten die Sammler die Bevölkerung um finanzielle Unterstützung.

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