SENDELBACH

Hubschrauber abgestürzt

Hubschrauberabsturz       -  Auf dem Landeplatz bei Sendelbach (Lkr. Haßberge) ist am Freitagmittag ein Hubschrauber abgestürzt. Zwei Männer, ein Fluglehrer und ein Pilot, wurden bei dem Unfall verletzt.
Auf dem Landeplatz bei Sendelbach (Lkr. Haßberge) ist am Freitagmittag ein Hubschrauber abgestürzt. Zwei Männer, ein Fluglehrer und ein Pilot, wurden bei dem Unfall verletzt. Foto: Michael Mößlein
Am Freitagmittag ist ein Hubschrauber auf dem an der B 279 zwischen Sendelbach (Lkr. Haßberge) und Laimbach (Lkr. Bamberg) gelegenen Flugfeld des Flugsportclubs Ebern verunglückt. Die beiden Insassen wurden dabei verletzt, waren aber durchgängig ansprechbar. Die Polizeiinspektion (PI) Ebern hat mit einem luftfahrtkundigen Polizisten der PI Haßfurt die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Auch ein Fachmann der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist eingeschaltet.

Gegen 12.15 Uhr waren laut Polizei von einem zweisitzigen Kleinhubschrauber am Flugplatz Sendelbach Durchstarte-Übungen durchgeführt worden. Bei einem dieser Manöver kippte das Fluggerät nach einem Aufsetzen im durchweichten Wiesengelände zur Seite. Die Kanzel riss dann ebenso wie die Rotorblätter ab. Etwa 20 Meter neben dem ersten Bodenkontakt kam der komplett zerstörte Helikopter zum Liegen.
Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt alarmierte ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Unfallstelle.
 
 

Auf dem Flugplatz Sendelbach (Lkr. Haßberge) ist am Freitagmittag ein Hubschrauber abgestürzt. Zwei Männer wurden verletzt.

Posted by Main-Post Haßberge on Freitag, 19. Februar 2016
 

 


Der 65-jährige Fluglehrer und der 45-jährige Pilot, der seinen Flugschein für Fluggastbeförderung verlängern wollte, konnten sich selbstständig aus dem Helikopter befreien und wurden erstversorgt. Danach kamen die beiden Oberfranken ins Eberner Krankenhaus. Dort wurden nur leichtere Verletzungen festgestellt. Derzeit ist unklar, warum genau der Helikopter verunglückt ist. Den Schaden schätzt die Polizei auf 150 000 Euro.

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An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Sendelbach, Rentweinsdorf und Ebern sowie die Wehren Reckendorf und Gerach aus dem Landkreis Bamberg im Einsatz. Sie stellten den Brandschutz sicher und fingen Treibstoff auf, der aus den beiden 100-Liter-Tanks des Hubschraubers tropfte. Das Technische Hilfswerk Haßfurt barg das Wrack und transportierte es nach Haßfurt, wo es weiter untersucht wird.

Am Flugplatz Sendelbach war erst vor knapp zwei Jahren ein Tragschrauber beim Start verunglückt. Der Pilot wurde schwer verletzt, als sein Fluggerät in die angrenzende Baunach raste. Im März 2015 stürzte nicht weit entfernt, bei Pfaffendorf, ebenfalls ein Tragschrauber ab. Der Pilot erlitt leichte Verletzungen.

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