KREIS HAßBERGE

IHK: Vier der zehn Bayernbesten aus dem Landkreis Haßberge

Die Prüfungsbesten mit IHK-Präsident Klaus D. Mapara und dem stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bode, von links Marcel Barth, Luca Martin, Vladislav Kirilov, IHK-Präsident Mapara, Andrej Schinella, Nadja Huberth, Elisabeth Alberti, Maik Engelhardt, Patrick Buhl, Jo... Foto: Daniela Schneider

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), Klaus D. Mapara, hat viele schöne Termine, doch manche sind „besonders schön“, wie er in seiner Festrede zur Feierstunde für die mainfränkischen und bayerischen Prüfungsbesten verriet. So steht es in einer Pressemitteilung der IHK. 4255 Prüflinge haben ihre IHK-Berufsabschlussprüfungen im Winter oder Sommer 2019 abgelegt, 101 Absolventen davon als Prüfungsbeste, elf wiederum waren in ihrem Beruf sogar in Bayern absolute Spitze.

Die Feierstunde ist eine schöne Tradition: Reihum ausgerichtet von den verschiedenen IHK-Bezirken im Einzugsgebiet, würdigt sie das großartige Abschneiden der IHK-Prüflinge auf festlich-entspannte Weise mit Urkunde und gläsernem Award. Diesmal war der Landkreis Schweinfurt Gastgeber und die Grafenrheinfelder Kulturhalle öffnete ihre Pforten gerne für diese „sehr besondere Veranstaltung“, wie Schweinfurts Landrat Florian Töpper in der Verlautbarung zitiert wird.

Und doch zieht die IHK zum Ausbildungsstart 2019 eine ernüchternde Bilanz: Fünf Prozent weniger Ausbildungsverträge wurden in Mainfranken zum September abgeschlossen, mit Unterstützung für erfolgreiches Ausbildungsmarketing, der Kampagne „Elternstolz“ und den „IHK-Ausbildungs-Scouts“ hofft die IHK Würzburg-Schweinfurt erneut die Trendwende einläuten; „Aufstieg-sBAföG“ und „Weiterbildungsstipendien“ sind dazu Möglichkeiten für junge Absolventen, weiter an der beruflichen Karriere zu feilen. Den persönlichen Grundstein dazu – so der IHK-Präsident – haben die Prüfungsbesten mit ihren Ergebnissen bereits gelegt und die Feierstunde sei der krönende Abschluss ihrer Leistungen. Und doch seien alle ein bisschen aufgeregt: Weder die Absolventen, noch die Ausbilder wissen nämlich, ob die ohnehin schon überragende Prüfungsleistung für die bayrische Spitze gereicht hat und so ist die Überraschung bei den elf Bayernbesten dann groß, als sie zum Abschluss auf die Bühne kommen.

Aus dem Landkreis Haßberge waren gleich vier Bayernbeste unter den zehn Prüfungsbesten: Maik Engelhardt (Aidhausen/Verfahrensmechaniker/Fränkische Rohrwerke/Königsberg), Luca Martin (Baunach/Verfahrensmechaniker/FTE/Ebern), Bayernbeste Elisabeth Alberti (Haßfurt/Lebensmitteltechnikerin/Coca-Cola/Knetzgau), Jonas Hülß (Pfarrweisach/Informatikkaufmann/Fränkische Rohrwerke/Königsberg), Bayernbester Marcel Barth (Hofheim/Mechatroniker/ZF Friedrichshafen/Schweinfurt), Vladislav Kirilov (Knetzgau/Versicherungs- und Finanzkaufmann/Debeka/Bad Kissingen), Tamara Sotnikov (Zeil/Kauffrau/Dialogmarketing/Telekom/Würzburg), Bayernbester Patrick Buhl (Königsberg/Fachlagerist/Deifel-Buntfarbenfabrik/Schweinfurt), Bayernbester Andrej Schineller (Ebern/Metalltechniker/Weiss Spindeltechnologie/Maroldsweisach) und Nadja Huberth (Oberaurach/Technische Systemplanerin/Baurconsult/Haßfurt). (wos)

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