AUGSFELD

„Ich werde immer unterstützt“

Die Lebenshilfe-Werkstatt hat vier neue Mitarbeiter im Arbeitsbereich. Das Bild zeigt (vorne, von links) Bastian Krug, Maria Och, Bildungsbegleiterin Eva Krüger und Alexander Dietrich sowie (hinten von links) Werkstattleiter Harald Waldhäuser, Bereichsleiter Georg Göb und Maik Bäuerlein.
Die Lebenshilfe-Werkstatt hat vier neue Mitarbeiter im Arbeitsbereich. Das Bild zeigt (vorne, von links) Bastian Krug, Maria Och, Bildungsbegleiterin Eva Krüger und Alexander Dietrich sowie (hinten von links) Werkstattleiter Harald Waldhäuser, Bereichsleiter Georg Göb und Maik Bäuerlein. Foto: Heike Vöge

In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Augsfeld wurden nach erfolgreichem Abschluss des Berufsbildungsbereiches vier Mitarbeiter in den Arbeitsbereich übernommen. Das berichtet die Lebenshilfe Schweinfurt-Augsfeld in einer Pressemitteilung. Die Zertifikatübergabe fand im festlichen Rahmen einer Feier statt, bei der Werkstattleiter Harald Waldhäuser den Absolventen mit persönlichen Worten gratulierte.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal in der Schreinerei arbeiten kann“, berichtet Maik Bäuerlein. „Es freut mich, dass ich die Möglichkeit dazu erhalten habe.“

Arbeitsbegleitende Maßnahmen

Weiter erzählt er, dass die arbeitsbegleitenden Maßnahmen schön gewesen seien, wie das Kochen, Sport und die Wochenfreizeit. „Ich fühle mich wohl und finde es meistens toll, in die Arbeit zu gehen.“ Mit einem verschmitzten Lächeln fügt er hinzu „das kommt auf meine Laune an, weil ich manchmal auch schlecht gelaunt bin, aber ich werde immer unterstützt.“

Das ganzheitliche Konzept, welches auch die Förderung der personalen und lebenspraktischen Fähigkeiten einschließt, finde bei den Teilnehmerinnen positiven Anklang, heißt es in der Pressemitteilung.

Verschiedene Praktika

Weitere Absolventen sind Alexander Dietrich, der wie Maik Bäuerlein im Holzbereich arbeitet, sowie Bastian Krug und Maria Och im Bereich der Fertigung und Montage.

In den ersten drei Monaten nehmen die Teilnehmer am Eingangsverfahren teil, um befähigt zu werden, eine Entscheidung in Bezug auf ihre beruflichen Interessen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten treffen zu können. Anschließend folgt die zweijährige Bildung in dem gewählten Bereich, wobei in verschiedenen Arbeitsgruppen Praktika absolviert werden.

Kollegen selbst aussuchen

Das unterstütze die Teilnehmer auch bei der Wahl ihrer zukünftigen Gruppenleitung und Arbeitskollegen. „Ich kann selbst entscheiden mit wem ich zusammenarbeiten kann und möchte“, sagt Maria Och, „und das war mir sehr wichtig.“ (pes)

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