UNTERSCHWAPPACH

Im Kirchweihgottesdienst wurden Bausteine lebendig

Um die Predigt zur Kirchweih zu verdeutlichen, stellten die Ministranten biblische Erzählfiguren auf Ziegelsteine. Foto: Ilse Waldenmeier

Die Unterschwappacher Ministranten brachten die Predigt von Gemeindereferentin Ilse Waldenmeier zur diesjährigen Kirchweih in ein anschauliches Bild. Laut einer Pressemitteilung der Gemeindereferentin standen während des Gottesdienstes zuerst nur Ziegelsteine im Altarraum. Das Zeichen sei klar und eindeutig gewesen – die Kirche sei schließlich aus Stein erbaut, so wurden die Steine laut Waldenmeier gedeutet.

Doch was wäre eine Kirche, wenn sie nicht mit Leben gefüllt wird? Aus dem paulinischen Lesungstext wurde deshalb deutlich: Wir sind ein Tempel Gottes. Alle Getauften seien „lebendige Bausteine“.

Im alltäglichen Leben der Christen könne sich das laut Waldenmeier zum Beispiel zeigen, wenn Menschen sich um Kranke kümmern, Sterbende begleiten, Freude weitergeben, mit anpacken, wo sie gebraucht werden oder wenn sie für andere beten. Damit das deutlich wird, stellten die Ministranten die biblischen Erzählfiguren auf die Ziegelsteine.

Unter den Kirchenbesuchern waren nach Angaben der Gemeindereferentin Männer, die schon über 70 Jahre in ihre Unterschwappacher Kirche gehen. Und: Die meisten Gottesdienstbesucher hätten ihren festen Platz – auch dies habe der Kirchweihgottesdienst deutlich gemacht.

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