HASSBERGKREIS

Jede Menge Gold und Silber

Der Ehrenpreis des Landkreises Haßberge bei der Weingala 2015 geht nach Sand: Landrat Wilhelm Schneider (2. von links) übergab ihn am Samstag an das Winzer-Ehepaar Angela und Stefan Rippstein. Zum Erfolg gratulierte auch die Fränkische Weinkönigin Kristin Langmann (rechts) und der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann (links). Foto: Rudi Merkl/Fränkischer Weinbauverband

Die Weine aus dem Landkreis Haßberge haben auch in diesem Jahr die Jury der Fränkischen Weinprämierung überzeugt. Neun Winzer aus dem Abt-Degen-Weintal sahnten insgesamt 14 Goldmedaillen, 28 Silbermedaillen und 9 Bronzemedaillen ab, wie das Landratsamt Haßberge am Dienstag bekannt gab.

Obendrein konnten sich die beiden Sander Weingüter A & E Rippstein und Bernhard Rippstein bei der Fränkischen Weingala im Vogel Convention Center in Würzburg über zwei besondere Auszeichnungen freuen: Mathias Rippstein (A & E Rippstein) erhielt von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den Bayerischen Staatsehrenpreis überreicht. Und Stefan Rippstein (Bernhard Rippstein) konnte für seinen 2014-er Silvaner Spätlese trocken aus dem Sander Kronberg den Ehrenpreis des Landkreises Haßberge von Landrat Wilhelm Schneider entgegennehmen.

Landrat Schneider zeigte sich stolz auf die heimischen Winzer. „Unser Weinbaugebiet ist klein, aber fein. An den Hängen reifen unverwechselbare und charaktervolle Weine. Wir haben viele junge tolle Winzer, die auch auf dem großen nationalen und internationalen Parkett eine gute Figur machen.“ In den vergangenen Jahren habe sich im Landkreis Haßberge im Weinbau sehr viel getan – Qualität und Anbaufläche seien ständig gewachsen. „Unsere Winzer sind sich ihrer Verantwortung bewusst, als Eingangspforte zum Frankenwein zu dienen.

Mit dem Ehrenpreis des Landkreises werde das konsequente Qualitätsstreben gewürdigt, betonte Landrat Schneider bei der Übergabe des Preises an Stefan Rippstein an Sand. Der Ehrenpreis würdigt in erster Linie natürlich die hervorragende Qualität des Weines. Gleichzeitig berücksichtigt der Ehrenpreis auch die Prämierungsquote der vergangenen Jahre und somit eine kontinuierliche Qualität. Mit dem 2014er Silvaner, Spätlese, trocken, habe das Weingut Bernhard Rippstein voll den Geschmack der Jury getroffen: Für die Silvaner Spätlese hat sich Stefan Rippstein nicht nur die Goldmedaille verdient, sondern auch den Ehrenpreis des Landkreises.

Schon den Eltern Bernhard und Elfriede Rippstein, die das Sander Weingut 1980 gegründet haben, sei es schon immer ein Anliegen gewesen, schmackhafte Weine mit bester Qualität zu produzieren. Dies gelinge Sohn Stefan, der mittlerweile den Betrieb übernommen hat und dem Winzerberuf im Haupterwerb nachgeht, hervorragend. Durch naturnahen und schonenden Weinbau bringe er individuelle, charaktervolle Weine hervor, die sich immer wieder neu entdecken, erleben und genießen lassen. Das Weingut Bernhard Rippstein ist ein ausgezeichneter Betrieb im wahrsten Sinne des Wortes: zahlreiche Preise bestätigen das Streben nach hoher Qualität. „Die Familie Rippstein beweist Jahr für Jahr aufs Neue, das sie etwas vom Weinmachen versteht. Man schmeckt, dass die Weine mit Liebe und Leidenschaft hergestellt werden; sie sind ein echter Genuss“, so der Landrat. Den Ehrenpreis des Landkreises Haßberge hatte dieses Mal der Bildhauer Petro Schiller aus Königsberg entworfen – eine Silvanertraube aus grünem Sandstein aus dem Sander Kronberg.

Weitere Informationen zu den Winzern und ihren prämierten Weinen gibt es im neuen Weinguide „Ausgezeichnete Frankenweine 2015/16“. Dieser ist bei der Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland GmbH, Hertzstraße 12, 97076 Würzburg, Tel. 0931/39011-0, erhältlich.

Die Broschüre kann außerdem auf der Internetseite www.haus-des-frankenweins.de herunter geladen werden.

Die Preisträger

Weingut Jürgen Berninger, Zeil (3 Silbermedaillen, 1 Bronzemedaille); Weingut Dr. Klaus-Peter Heigel, Zeil (4 Goldmedaillen, 3 Silbermedaillen, 2 Bronzemedaillen); Weinbau Jürgen Hofmann, Sand (1 Silbermedaille); Weinhaus Anton Nüßlein, Zeil (1 Goldmedaille Sekt; über die GWF Kitzingen: 1 Goldmedaille, 4 Silbermedaillen), Weingut A. & E. Mattias Rippstein, Sand (5 Goldmedaillen, 8 Silbermedaillen, 3 Bronzemedaillen); Weingut Bernhard Rippstein, Sand (2 Goldmedaillen, 7 Silbermedaillen , 3 Bronzemedaillen); Weinbau Ruß, Sand (1 Silbermedaille), Weinbau Thomas Schütz, Sand (1 Silbermedaille) und Weinhaus Wolfgang Zimmermann, Ziegelanger (1 Goldmedaille).

Über den Staatsehrenpreis in der Kategorie 5 bis 15 Hektar Ertragsfläche konnte sich das Sander Weingut A. & E. Rippstein freuen. Unser Bild zeigt (von links) Staatsminister Helmut Brunner, Fränkische Weinkönigin Kristin Langmann, Mathias Rippstein, Claudia Magdalener und Weinbaupräsident Artur Steinmann. Foto: rudi merkl

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Haßfurt
  • Bronzemedaillen
  • Goldmedaillen
  • Silbermedaillen
  • Spätlese
  • Weinbau
  • Weingärtner
  • Weingüter
  • Weinprämierungen
  • Wilhelm
  • Wilhelm Schneider
  • Wolfgang Zimmermann
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!