HASSFURT

Jürgen Bätz ist neuer Chef der WG

Der neue Vorstand der WG Haßfurt (von links): Fraktionsvorsitzender Berthold Albert, Beisitzerin Anja Gaukler, Stadtrat Hachem Farmand, Kassier Markus Heusinger von Waldegge, Bürgermeister Günther Werner, stellvertretender Vorsitzender Willibald Geuppert, Vorsitzender Jürgen Bätz, stellvertretender Vorsitzender Günther Trum und Stadtrat Reiner Sidon. Auf dem Foto fehlen Schriftführer Fritz Walla, Beisitzer Hans-Martin Pfau sowie die Stadträte Reiner Schuster und Michael Zehe.
Der neue Vorstand der WG Haßfurt (von links): Fraktionsvorsitzender Berthold Albert, Beisitzerin Anja Gaukler, Stadtrat Hachem Farmand, Kassier Markus Heusinger von Waldegge, Bürgermeister Günther Werner, stellvertretender Vorsitzender Willibald Geuppert, Vorsitzender Jürgen Bätz, stellvertretender Vorsitzender Günther Trum und Stadtrat Reiner Sidon. Auf dem Foto fehlen Schriftführer Fritz Walla, Beisitzer Hans-Martin Pfau sowie die Stadträte Reiner Schuster und Michael Zehe. Foto: WG Hassfurt

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Wählergemeinschaft Haßfurt im Great Wall unter Leitung von Vorsitzendem Willibald Geuppert standen die Neuwahlen der Vorstandschaft. Für Geuppert war die große Anzahl der erschienenen WG-Mitglieder beispielhaft. Zeige sie doch, dass die Mitglieder um die Wichtigkeit der Neuwahl der Vorstandschaft wüssten.

Nachdem Willi Geuppert erklärt hatte, nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen, wurde unter der Leitung des Wahlausschusses mit Bürgermeister Günther Werner, Dr. Adolf Körner und Hans-Jürgen Hönig folgende Vorstandschaft gewählt:

Neuer Vorsitzender ist Jürgen Bätz, zu gleichberechtigten Stellvertretern wurden Willibald Geuppert und Günther Trum gewählt. Neuer Kassier ist Markus Heusinger von Waldegge, neuer Schriftführer ist Friedrich Walla und als Beisitzer wurden Anja Gaukler und Hans-Martin Pfau gewählt. Zum Schluss wurden zu Kassenprüfern Ruth Veitengruber und Reiner Schuster bestimmt.

Der neue Vorsitzende Jürgen Bätz bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er bat um Unterstützung, denn nur gemeinsam könne man die WG Haßfurt weiter nach vorne bringen.

Eingangs der Versammlung hatte sich Bürgermeister Günther Werner in einem Grußwort nochmals für die Unterstützung bei der Kommunalwahl 2014 bedankt. Dann zeigte er die im Haushaltsjahr 2016 laufenden Projekte auf, für die rund 11 Millionen Euro nötig sind. So für den Austausch von 1000 Straßenlampen gegen solche mit LED, was bereits im ersten Schritt der Umsetzungsphase knapp 40 000 Euro jährlich an Kosten einspart. Die Barrierefreiheit im „neuen“ Rathaus und der Abschluss der Sanierung im Lindenhain in Augsfeld mit der Überdachung der Bühne, damit auch durchs Kulturamt dort Open-Air Veranstaltungen möglich sind, waren weitere Punkte in seinen Ausführungen.

Die Erweiterung und Sanierung der Kläranlage und Kanäle wegen steigender Einwohnerzahlen wird in den nächsten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Laut Bürgermeister Günther Werner muss befürchtet werden, dass der Klärschlamm aufgrund neuer Vorschriften in absehbarer Zukunft gepresst werden muss, was weitere Kosten nach sich ziehen wird. Die umstrittene Straße vom Gewerbegebiet Ost zur Prappacher Straße sei nötig, doch der nötige Grunderwerb schwierig. Die laufende Dorferneuerung Wülflingen kostet rund 7,1 Mio. Euro und ist ein Gewinn für Wülflingen. Zu erwähnen sei natürlich die Bezuschussung durch das Amt für Ländliche Entwicklung.

Die Flutbrücke wird 2017 bis 2018 saniert, dabei sei es kurios, dass die Bögen aus dem Jahr 1880 bleiben, da diese stand- und tragsicher sind, der Oberbau aus dem 20. Jahrhundert allerdings komplett ersetzt werden muss. Der Verkehr wird während der Bauzeit westlich der Flutbrücke auf einer Straße zur Zufahrt FC geführt, somit sind Beeinträchtigungen gering. Der Mainausbau erfordert eine Fahrrinne von 40 Meter Breite. Dadurch muss die Mainbrücke erneuert werden, da in Zukunft keine Pfeiler mehr im Wasser stehen dürfen. Wann dies der Fall sein wird, ist bisher nicht geklärt. Deshalb wird Bürgermeister Werner in Kürze ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Wasserstraßenneubauamtes führen. In 2016 werden die Asphaltdecken in der Hofheimer Straße und der Oberen Vorstadt durch das Staatliche Bauamt erneuert. Auch das Stadtwerk und die städtischen Betriebe durften in den Ausführungen von Günther Werner nicht fehlen. Er lobte dabei die Produktivität und Innovationskraft beider Unternehmen, wobei er das jüngste Projekt, die „Power-to-Gas-Anlage“, besonders herausstellte.

Michael Zehe gab für Gaby Roth den Kassenbericht ab, der Dank einiger Spenden mit einem Plus abschloss. Für Michael Zehe war es selbstverständlich, dass 2014 wegen der Bürgermeister- und Stadtratswahl sehr hohe Ausgaben die Kasse stark belasteten. Im Hinblick auf die Wahl 2020 muss diese wieder aufgefüllt werden, wozu auch Spenden gerne gesehen werden.

Ruth Veitengruber und Friedrich Walla prüften die Kassengeschäfte und attestierten eine einwandfreie Kassenführung, was eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft nach sich zog.

In der anschließenden Diskussion wurde die Parksituation östlich der Hofheimer Straße noch einmal thematisiert, wobei Erster Bürgermeister Günther Werner noch einmal die Gründe für den jetzigen Vorschlag und Beschluss zusammenfasste.

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