KRAISDORF

Kinder von heute, Lebensretter von morgen

Diese Mannschaft wird die Kreisjugendfeuerwehr in den nächsten zwei Jahren führen. Mit im Bild einige Fachbereichsleiter und die ehemaligen Kreisjugendsprecher: (von links) Martin Müller, Kreisbrandrat Ralf Dressel, Kreisjugendfeuerwehrwart Johannes Krines, Manfred Bühler, Sebastian Noll, Horst Burger, Susanne Eckl, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Schlinke, Celina Kaden, Carsten Stark, Anna Schmidt, Uwe Kern, Michael Thomann, Marco Speckner, Marvin Krämer und Christian Benkert.
Diese Mannschaft wird die Kreisjugendfeuerwehr in den nächsten zwei Jahren führen. Mit im Bild einige Fachbereichsleiter und die ehemaligen Kreisjugendsprecher: (von links) Martin Müller, Kreisbrandrat Ralf Dressel, Kreisjugendfeuerwehrwart Johannes Krines, Manfred Bühler, Sebastian Noll, Horst Burger, Susanne Eckl, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Schlinke, Celina Kaden, Carsten Stark, Anna Schmidt, Uwe Kern, Michael Thomann, Marco Speckner, Marvin Krämer und Christian Benkert. Foto: Christian Licha

Zur Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehren im Landkreis Haßberge trafen sich am Samstag über 120 Jugendwarte, Jugendsprecher und deren Stellvertreter im Gasthaus Bühler in Kraisdorf.

„Von den Jugendfeuerwehren sind im letzten Jahr 86 Mitglieder in den aktiven Dienst gewechselt“, freute sich Kreisjugendfeuerwehrwart Johannes Krines und stellte fest, dass Dank zahlreicher Neuzugänge die Mitgliederzahl auf Kreisebene mit 520 Jugendlichen in 41 Jugendfeuerwehren nahezu stabil geblieben sei. Im Ausblick für das Jahr 2019 kündigte Krines an, dass es künftig auch Versammlungen auf Inspektionsebene geben werde, um noch intensiver auf die Belange der 12- bis 18-Jährigen eingehen zu können.

Keine Mini-Schutzanzüge

Kreisbrandrat Ralf Dressel, der zusammen mit den Kreisbrandinspektoren an der Versammlung teilnahm, nannte die Jugendfeuerwehren als sehr wichtige Organisation für die Nachwuchsgewinnung. Im Landkreis gebe es bereits 15 Kinderfeuerwehren, bei denen die Jüngsten die wichtigen Aufgaben der Feuerwehr kindgerecht vermittelt bekommen. „Man sollte die Kinder aber nicht ausstatten wie die aktive Feuerwehr“, betonte Dressel in Hinblick auf Schutzanzüge im Miniformat, die auf dem Markt angeboten werden. Gegen eigene T-Shirts oder Westen sei nichts einzuwenden, aber eine Ausrüstung wie bei Erwachsenen sei übertrieben. Die Kinderfeuerwehren seien jetzt auch organisatorisch in die Jugendfeuerwehr mit aufgenommen.

Der stellvertretende Landrat Oskar Ebert dankte den Mitgliedern und Betreuern. Sicher sei die Brandbekämpfung eine Pflichtaufgabe der Gemeinden, aber alleine könnten sie das nicht stemmen. Umso wichtiger seien Menschen, die bereit sind, ehrenamtlich mitzuarbeiten. „Deshalb müssen wir uns gerade in der heutigen Zeit darum kümmern, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig an die Feuerwehren herangeführt werden“, machte Ebert klar.

Nicht nur Feste feiern

Pfarrweisachs Bürgermeister Ralf Nowak, zu dessen Gemeindegebiet der Versammlungsort gehört, sagte: „Jugendfeuerwehr ist nicht nur Feste feiern, sondern hauptsächlich interessante Übungen mit modernem Gerät.“ Er spielte auf das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Pfarrweisach an, das technisch auf dem neuesten Stand ist: „Sollten die Ausrüstung und Fahrzeuge in Eurem Heimatort veraltet sein, sprecht euren Bürgermeister darauf an“, empfahl der Bürgermeister, der selbst seit über 30 Jahren Feuerwehrmann ist.

Den Wahlvorstand für die Neuwahlen bildeten der stellvertretende Landrat Oskar Ebert und die beiden Kreisbrandinspektoren Georg Pfrang und Peter Hegemann. Kreisjugendfeuerwehrwart ist weiterhin Johannes Krines, der von seinem Stellvertreter Ralf Schlinke unterstützt wird. Jeweils einstimmig gewählt wurden Anna Schmidt als Schriftführerin, Sebastian Noll als Kassier sowie Elias Schlinke und Manfred Bühler als Ausschussmitglieder. Als Kassenprüfer fungieren Martin Müller und Michael Thomann. Neuer Kreisjugendsprecher wurde Marvin Krämer, dem als Stellvertreter Christian Benkert zur Seite steht. Ein besonderer Dank galt den bisherigen Kreisjugendsprechern Celina Kaden und Marco Speckner. Als Fachbereichsleiter wurden Horst Burger (Ausbildung/Prüfung), Carsten Stark (Kreisjugendring), Johannes Schobig (EDV), Andreas Franz und Uwe Kern (Öffentlichkeitsarbeit), Johannes Krines (Zeltlager und Ausflüge) sowie Katharina Biertempfel und Susanne Eckl (Kinderfeuerwehr) benannt.

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