KÖNIGSBERG

Königsberg fusioniert mit Eberner Musikschule

Die Stadt Königsberg hat beschlossen, einen Kooperationsvertrag mit der Musikschule Ebern abzuschließen. Der Hellinger Ortssprecher Markus Geuß stellte das Thema in der jüngsten Stadtratssitzung vor.

Was als private Musikschule von Christian Baum angefangen hatte, ist seit der Fusion mit der Musikschule Ebern Teil eine städtische Einrichtung. Diese verlange einen Auswärtigenzuschlag von 20 Prozent von Schülern, die nicht aus Ebern stammen.

Nun gebe es allerdings die Möglichkeit zur Kooperation. Damit würde die Musikschule in Königsberg eine Außenstelle schaffen, in der der Königsberger Musikernachwuchs vor Ort unterrichtet werden könnte.

Die Stadt beschloss (bei einer Gegenstimme), dieses Projekt mitzufinanzieren. Die Kosten für den Musikunterricht werden in Jahreswochenstunden bezahlt. Das bedeutet, dass es einen festen Preis von 2200 Euro im Jahr gibt, für den einmal pro Woche eine Musikstunde angeboten wird.

Für die Flötenklasse der Erstklässler sowie die Bläserklasse der Zweit- bis Viertklässler übernimmt die Stadt Königsberg zunächst für ein Jahr jeweils 350 Euro pro Jahreswochenstunde. Da für die Flötenklasse eine Stunde pro Woche und für die Bläser zwei Stunden pro Woche vorgesehen sind, kommt der Beitrag der Stadt auf insgesamt 1050 Euro.

Geuß meinte: „Königsberg hätte dann eine eigene Musikschule unter Federführung von Ebern. Das wäre auf jeden Fall ein Plus für Königsberg.“

Bürgermeister Claus Bittenbrünn betonte, wie wichtig die musikalische Frühförderung sei, auch für das Vereinsleben, Blaskapellen und Posaunenchöre. Wichtig sei auch, dafür zu sorgen, dass jedes Kind Zugang zu einem solchen Musikunterricht habe. Würde die Stadt keinen Beitrag leisten, so gäbe es Kinder aus finanziell schwächeren Familien, deren Eltern sich den Musikunterricht nicht leisten könnten.

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