KREUZTHAL

Kritik am Standort der Glascontainer in Kreuzthal

Kritik gab es auf der Bürgerversammlung in Kreuzthal wegen des Glascontainerstellplatzes hinter dem Feuerwehrgerätehaus ... Foto: Ulrich Kind

Im kleinsten Ortsteil der Gemeinde Riedbach stehen einige Projekte auf der Vorhabenliste, berichtete Bürgermeister Bernd Fischer auf der Bürgerversammlung.

So muss dringend das Dach am Gemeindehaus „Alte Schule“ saniert werden. Weiter beabsichtigt das Staatliche Bauamt Schweinfurt, die Ortsdurchfahrt, die aus Richtung Humprechtshausen nach Löffelsterz führt, bis zum Jahr 2020 neu auszubauen. Ebenso soll die Waldstraße im Ortsbereich vom Dorfplatz in Richtung Reichmannshausen von der Tiefbauverwaltung des Landkreises im Jahr 2020 bis 2021 ausgebaut werden.

Kanal- und Wasserleitungen erneuern

Von der Gemeinde sei geplant, eventuelle schadhafte Kanal- und Wasserleitungen im Zuge der Tiefbauarbeiten zu erneuern, informierte Fischer die Bürger. Als vorbereitende Arbeit ist eine Kamera-Befahrung der Kanalleitungen eingeplant, bei der kostengünstig auch die privaten Kanalanschlussleitungen inspiziert werden können. Anmeldungen zur Kanal-Befahrung von Privatanschlüssen nehme die Gemeinde entgegen. Bürgermeister Fischer wies darauf hin, dass die regelmäßige Kamerainspektion von Abwasserleitungen seit dem Jahr 1998 vom Gesetzgeber für die Kommune vorgeschrieben sei und auch die privaten Anschlussleitungen betreffe.

In der Bürgerversammlung wurde angeregt, ob im Zuge der Tiefbauarbeiten von der Gemeinde aus in beiden Straßenabschnitten gleich Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegt werden könnten. Auch könnte dabei der Treppenzugang am Hauptportal der „Alten Schule“ wie zuvor als gegenläufige Treppenanlage angepasst werden. Der jetzige Zustand sei unpraktisch.

Neue Tragkraftspritze

Fischer informierte, dass im Masterplan des Gemeinderates auch die Modernisierung der Feuerspritze stehe, die TS-8 Motorpumpe aus den 1960er Jahren soll in nächster Zeit durch eine leistungsfähigere Tragkraftspritze ersetzt werden. Im Haushalt müssten dafür rund 13 000 Euro eingestellt werden. Durch eine Sammelbestellung mit anderen Feuerwehren könnte ein höherer Zuschuss erreicht werden. Auch für die aus Sicherheitsgründen abgebaute Hängebrücke am Gemeindespielplatz werde eine Sammelbestellung ins Auge gefasst.

Kritik kam von einer ehemaligen Anwohnerin wegen des Glascontainerstellplatzes hinter dem Feuerwehrgerätehaus. Diese würden auf Privatgrund stehen und sollten bei der nächsten Leerung entfernt werden, so die Zusage des Bürgermeisters gegenüber der Grundbesitzerin. Fischer entschuldigte sich für das Versäumnis und versprach umgehend Abhilfe.

Verzwickte Besitzverhältnisse

In diesem Zusammenhang teilte Fischer auf Rückfrage der Redaktion mit, dass die dortige Fläche direkt hinter der Giebelwand des Gerätehauses nicht in öffentlicher Hand sei. Der Grenzverlauf sei von früherer Zeit her schon sehr verzwickt, da sich neben dem Gerätehaus ein privater Felsenkeller befindet, zu dem diese Grundfläche schräg verlaufend an der Giebelwand des Gerätehauses anschließt. Man habe versucht, die benötigte Grundfläche, 15 bis 20 Quadratmeter, von den Besitzern abzukaufen. Es kam bisher zu keiner Übereinkunft, so der Bürgermeister.

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