HELLINGEN

Lärm wie ein Hornissenschwarm bringt Kunstwerke hervor

Schnitzen mit Motorsägen: Unser Bild zeigt die Teilnehmer Beate Klüpfel, Blanka Kettler, Henry und Martin Breunig, Matthias Albert, Diana Mußbach, Patrick Dressel und Winni Breunig vor den Kunstwerken noch im Rohschnitt. Foto: Rudi Brantner

So mancher Radler oder Wanderer wird sich am vergangenen Samstag gewundert haben über den sonoren Lärm der bis zu sieben Motorsägen auf dem Hallengrundstück der Familie Kettler im Königsberger Stadtteil Hellingen. Das Geräusch mag so manchen an riesige Hornissenschwärme erinnert haben. Der Grund: Aus Eichenstämmen wurden Kunstwerke gefertigt.

Ein lange gehegter Wunsch

Blanka Kettler aus Hellingen und ihre in Prappach lebende Tochter Diana Mußbach haben sich damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Ihrer Einladung waren neben den beiden Kursleitern Winni und Martin Breunig noch Beate Klüpfel (Tierpräparatorin aus Schonungen), Patrick Dressel (Unterpreppach) sowie Matthias Albert (Oberndorf-Bischbrunn, Main Spessart) gefolgt.

 

Unter der Anleitung der beiden Brüder Breunig entstanden am Samstag in gut sieben Stunden Handarbeit die kunstvoll mit der Motorsäge geschnitzten Figuren. Allesamt hatten sich auf das Thema „Eule“ festgelegt. So entstanden nach und nach sieben dekorative Nachtvögel aus den massiven Eichenstämmen. Blanka Kettler zeigte sich nach dem Kurs begeistert: „Seit heute sehe ich Holz mit ganz anderen Augen.“ Winni und Martin Breunig sind seit 2006 dieser „Sucht“ verfallen. Seither haben sie Technik und Können stets verbessert und stellen sich bei Wettkämpfen, teils sogar Weltmeisterschaften immer wieder dem Wettstreit mit anderen „Chainsaw Carvern“, Schnitzen mit Motorsägen.

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