HOFHEIM

Linda Zimmermann ist Schulbeste an der Realschule Hofheim

Sie wurden für ihre herausragenden Leistungen geehrt (vorne, von links): Leon Kipke, Lea Schröder, Schulbeste Linda Zimmermann und Peter Weisheit. Mit im Bild (rechts) Rektor Stefan Wittmann und mehrere Sponsoren. Foto: Michael Weisheit

„Sie haben ihr Ziel erreicht“, sagt nicht nur die Stimme des Navigationssystems. Laut Frank Ziegler, Konrektor der Jacob-Curio-Realschule in Hofheim, ist das auch der neue Slogan der Schule.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b haben am Donnerstag jedenfalls eine Etappe ihres Lebensweges gemeistert. Sie erhielten ihr Abschlusszeugnis, mit dem sie die Mittlere Reife erlangt haben. Stellvertretender Landrat Oskar Ebert beglückwünschte die Absolventen für sechs Jahre gemeinsamen und erfolgreichen Lernens und Arbeitens. Noch nie sei die Perspektive, einen Ausbildungsplatz zu finden, so gut gewesen, sagte Ebert.

Der Landkreis als Träger der Schule investiere laufend in diese Bildungseinrichtung. Über das Kommunale Investitionsprogramm seien 650 000 Euro in die Sanierung des Daches und der Heizung geflossen. Der Anteil des Landkreises betrug 420 000 Euro. Der Landkreis investiere in die Kinder und damit in die Zukunft. Bürgermeister Wolfgang Borst hob in seiner Ansprache die schulischen Leistungen hervor. Demnach befinde sich die Jacob-Curio-Realschule im Bereich der Kernfächer unter den besten in Unterfranken. Dies sei nur möglich durch ein „Top Lehrer-Team“. Alle Wege stünden den Absolventen offen. „Wenn?s dumm läuft, wird man Bürgermeister“, sagte Borst, der einst ebenfalls die Jacob-Curio-Realschule besucht hatte. Er wünschte den Absolventen einen Beruf, der Spaß macht. Denn dann gehe man nicht zur Arbeit, sondern betreibe sein Hobby.

Lebenslange Lernbereitschaft

Rektor Stefan Wittmann bezeichnete die Schule als einen Schutzraum, der den Schülern Regeln vorgebe, deren Einhaltung manchmal mit Strenge, meist aber mit Wohlwollen eingefordert werde. Nun müssten sich die ehemaligen Schüler selbst ihren Rahmen abstecken und sich an Regeln halten – im beruflichen wie im privaten und gesellschaftlichen Bereich. Nie sei eine lebenslange Lernbereitschaft und Lernfähigkeit wichtiger gewesen als heute, sagte Wittmann.

Elternbeiratsvorsitzende Britta Lutz gratulierte den Absolventen in ihrer Rede dazu, dass sie ein „Riesen-Ziel“ im Leben erreicht haben und wünschte ihnen weiterhin so gute Wegbegleiter.

Musiklehrer und Schulorchester-Chef Wolfram Hirsch hatte am Donnerstag neben einem lachenden vor allem auch ein weinendes Auge. Denn elf Mitglieder seines Orchesters verlassen die Schule. Kein Wunder, dass das Abschiedslied ein Blues war, nämlich der „Jacob-Curio-Abschiedsblues“, den das Orchester neben weiteren Liedern in bravouröser Weise vortrug.

Schülersprecher Peter Weisheit beleuchtete die humorvollen Seiten der Schulzeit. So hätten die Schularbeiten den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft gestärkt – kurz: man habe schon mal abschreiben lassen. Lustig sei es auch gewesen, als ein Schüler es schaffte, den Beamer heimlich mit seinem Smartphone zu bedienen – zum Ärger des Lehrers.

Die Zeugnisübergabe an die einzelnen Absolventen war von Musik untermalt, die die Schüler meist für sich selbst ausgesucht hatten und die im Publikum teilweise für Gelächter sorgte.

Ehrung für die Besten

Für gute Leistungen wurden folgende Schüler geehrt: Merlin Willner erhielt den Jacob-Curio-Preis für die beste Leistung in Mathematik und Physik. Den Preis für die beste Arbeit im Fach Mathematik, gestiftet von der Raiffeisenbank, bekam Peter Weisheit. Linda Zimmermann erhielt gleich zwei Preise: Als Schulbeste wurde sie vom Förderverein der Schule geehrt.

Für ihre beste Deutsch-Arbeit wurde sie von der Firma Dauelsberg geehrt. Leon Kipke wurde für seine Englisch-Arbeit vom Elternbeirat ausgezeichnet. Für ihre Spitzenleistung im Fach Betriebswirtschaft erhielt Lea Schröder den Preis der Sparkasse. Die drei Klassenbesten waren in der 10a Torben Joe, Jakob Huth und Nils Leidner. In der 10b waren es Peter Weisheit, Lara Pfautsch und Lea Schröder.

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