WONFURT

Loacker: Weniger Arbeiter

Geschlossen: das Werkstor von Loacker in Wonfurt.
Geschlossen: das Werkstor von Loacker in Wonfurt. Foto: Michael Mösslein
Die Ankündigung des Recyclingunternehmens Loacker, in Wonfurt (Lkr. Haßberge) keinen Elektroschrott mehr zu verarbeiten, wird sich auf die Zahl der Mitarbeiter auswirken. „In der Spitze hatten wir in Wonfurt 35 Mitarbeiter beschäftigt, künftig werden es circa 25 bis 27 sein“, sagte der Deutschland-Verantwortliche von Loacker, Gerhard Nettinger. Die Entscheidung, die wegen auftretender Giftstäube besonders stark umstrittene E-Schrott-Verarbeitung einzustellen, beruhe auf rein strategischen, unternehmerischen Überlegungen, so Nettinger. Während Loacker andernorts ebenfalls E-Schrott verarbeitet, sei Wonfurt der einzige Standort, an dem daraus das Granulat hergestellt wurde. Darauf wolle das österreichische Unternehmen künftig nicht verzichten, so Nettinger. Entsprechende Schredderanlagen würden andernorts neu gebaut. Die Menge des zu verarbeitenden Kabelschrotts werde im Gegenzug in Wonfurt erhöht.

Landrat Rudolf Handwerker sagt, er habe nicht damit gerechnet, dass Loacker auf die E-Schrott-Verarbeitung in Wonfurt verzichtet. Über die Hintergründe der Entscheidung könne er nur mutmaßen: Womöglich habe Loacker erkannt, dass die notwendigen baulichen Veränderungen bei der E-Schrott-Verarbeitung zu aufwendig wären und die Firma diese deshalb einstellt. Es sei jedenfalls ein Beitrag dazu, den Recyclingbetrieb in Wonfurt sicherer zu machen.

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