KNETZGAU

Mahnmal bleibt ein Teil des Parks

Umgestaltungspläne: Ähnlich wie auf diesem Bild könnte der dann umgestaltete Turngarten in Knetzgau aussehen. Eine Jury hat sich für die Pläne des Würzburger Planungsbüros Kaiser-Juritza entschieden. Änderungen sind allerdings noch möglich.
Umgestaltungspläne: Ähnlich wie auf diesem Bild könnte der dann umgestaltete Turngarten in Knetzgau aussehen. Eine Jury hat sich für die Pläne des Würzburger Planungsbüros Kaiser-Juritza entschieden. Änderungen sind allerdings noch möglich. Foto: Christiane Reuther

Das Städtebauliche Entwicklungskonzept (SEK) für die Gemeinde Knetzgau ist einen Schritt weiter gekommen. Für die Aufwertung des Umfeldes am Turngarten, wurden im Rahmen einer Planerwerkstatt drei Büros beauftragt, Planungen auszuarbeiten. Von einer Jury wurde jetzt der Planungsentwurf des Würzburger Büros Kaiser-Juritza um den Architekten und Künstler Matthias Braun einstimmig favorisiert. Kleine Änderungen blieben jedoch offen. So wird das Büro mit weiteren Planungen beauftragt.

Die Pläne können im Foyer des Rathauses eingesehen werden. Die Bürger sind, wie Bürgermeister Stefan Paulus in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, nach wie vor mit im Boot und werden über das weitere Vorgehen informiert.

Zunächst gingen Yvonne Slanz und Markus Schäfer vom Bamberger Büro „transform“ auf das bisherige Vorgehen ein. Yvonne Slanz rief den Slogan für Knetzgau in Erinnerung: „Hier bin ich Mensch, hier will ich bleiben“. In einer Zusammenfassung ging sie auf die Arbeit der vergangenen drei Jahre ein. Knetzgaus Stärken müsse man stärken. Man müsse den Ort stabilisieren und sich des demografischen Wandels bewusst sein, so die Städteplanerin.

Noch drei Stunden zuvor hatte die Jury getagt und sich dann für den Entwurf des Würzburger Planungsbüros entschieden, bei dem das Mahnmal Teil des Parks bleibt. Um der Raumknappheit des Kindergartens entgegenzuwirken, habe man dem Wunsch nach einer Nutzung seitens der Kindergartenkinder Rechnung getragen, wie Markus Schäfer erläuterte. Der Park solle der gesamten Bevölkerung – von Jung bis Alt – zugänglich sein, um dort auch Feste abhalten zu können. Detaillierte Planungen würden nun in den Händen des Planungsbüros liegen. Eine Höhe der Investitionssumme könne man noch nicht vorlegen. Der Entwurf des Würzburger Planungsbüros sei aber laut Markus Schäfer hinsichtlich Errichtung und Unterhaltung am wirtschaftlichsten.

Bei der Kommandantenwahl der Freiwilligen Feuerwehr Wohnau wurden Gerhard Beck als erster und Holger Kühlmann als zweiter Kommandant gewählt. Dies wurde vom Gemeinderat bestätigt.

Die Dienstaufwandsentschädigung für den Bürgermeister beträgt 387,37 Euro, für den zweiten Bürgermeister 330,00 Euro und für die dritte Bürgermeisterin 91,13 Euro.

Joshua Betz darf in Westheim das Nebengebäude aufstocken und so als Wohnraum nutzen. Dem Neubau einer Verkaufshalle in der Mainleite in Knetzgau steht nichts im Wege. Milka Arnold aus Haßfurt möchte dort Sportartikel verkaufen.

Die Bedenken gegen die Neuansiedlung eines Galvanikbetriebes im Gewerbebetrieb von Knetzgau konnte Bürgermeister Stefan Paulus entkräften. Der Bauvoranfrage von Andreas Beck (Westheim) wurde einstimmiges Einvernehmen erteilt.

Der Bauantrag von Claudia und Matthias Klopf aus Oerlenbach (Neubau eines Wohnhauses Am Vogelherd in Knetzgau) wurde auf die Bauausschusssitzung vertagt.

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