KREIS HAßBERGE

Medaillenregen für Weine aus dem Abt-Degen-Weintal

Landrat Wilhelm Schneider (2. von links) übergab den Ehrenpreis des Landkreises Haßberge an das Weingut Bernhard Rippstein aus Sand. Die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Klara Zehnder (links) und Weinbaupräsident Artur Steinmann (rechts) beglückwünschten Stefan und Nadine Rippstein. Foto: Rudi Merkl

Im Landkreis Haßberge gedeihen prächtige Weine. Das beweist der Medaillenregen bei der Fränkischen Weinprämierung, die kürzlich in Würzburg stattfand. Wie das Landratsamt Haßberge in einer entsprechenden Pressemitteilung schreibt, konnten dabei neun Winzer aus dem Abt-Degen-Weintal mit 65 Weinen und einem Sekt punkten.

Die Weinmacher aus den Haßbergen heimsten 15 Goldmedaillen, 34 Silbermedaillen und 17 Bronzemedaillen ein. Obendrein konnten sich Stefan Rippstein und dessen Tochter Nadine vom Weingut Bernhard Rippstein aus Sand über eine besondere Auszeichnung freuen: Bei der Weingala im Vogel Convention Center erhielten sie für ihren 2017er Riesling Spätlese trocken aus der Lage Sander Kronberg den Ehrenpreis des Landkreises Haßberge von Landrat Wilhelm Schneider überreicht.

„Die prämierten Weine bestätigen das hohe Leistungsniveau unserer Winzer“, freute sich der Kreischef und betonte, dass es kein Zufall sei, wenn ein Wein in die Spitzenklasse aufgenommen wird. Es sei vielmehr das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Vom Anlegen und Pflegen eines Weinbergs und der richtigen Kulturführung bis zum Erntezeitpunkt und dem Ausbau des Weines müsse alles aufeinander abgestimmt sein.

Der Ehrenpreis des Landkreises würdigt laut der Pressemitteilung in erster Linie die hervorragende Qualität des Weines. Gleichzeitig berücksichtige er aber auch die Prämierungsquote der vergangenen Jahre und somit eine kontinuierliche Qualität. Mit dem 2017er Riesling habe sich der Familienbetrieb Bernhard Rippstein nicht nur die Goldmedaille verdient, sondern auch den Ehrenpreis des Landkreises Haßberge – in diesem Jahr eine von Bildhauer Petro Schiller aus Königsberg gefertigte Traube. Der grüne Schilfsandstein stamme aus dem Weinberg Sander Kronberg und symbolisiere die Natur, den Boden und die Herkunft. Der Ehrenpreis werde künftig einen Platz in der neuen Vinothek finden.

Angefangen hat die Geschichte des Weinbaus in der Familie Rippstein mit den Eltern Bernhard und Elfriede, die das Weingut im Jahr 1980 gründeten, heißt es in der Mitteilung aus dem Herrenhof. Von Anfang an sei es ihnen ein Anliegen gewesen, schmackhafte Weine mit bester Qualität zu produzieren. Das gelinge Sohn Stefan, der mittlerweile den Betrieb übernommen hat und dem Winzerberuf im Haupterwerb nachgeht, hervorragend. Auch seine Tochter Nadine ist bereits im Weinbaubetrieb eingestiegen. Durch naturnahen und schonenden Weinbau bringen die Rippsteins laut der Mitteilung individuelle, charaktervolle Weine hervor, die sich immer wieder neu entdecken, erleben und genießen lassen.

Das Weingut Bernhard Rippstein ist ein ausgezeichneter Betrieb – im wahrsten Sinne des Wortes: Zahlreiche Preise bestätigen das Streben nach hoher Qualität. „Die Familie Rippstein beweist Jahr für Jahr aufs Neue, das sie etwas vom Weinmachen versteht. Man schmeckt, dass die Weine mit Liebe, Leidenschaft, Kreativität und fachlichem Können hergestellt werden. Sie sind ein echter Genuss und etwas Besonderes“, betonte Landrat Wilhelm Schneider bei der Übergabe des Landkreisehrenpreises in Würzburg.

Weitere Informationen zu den Winzern und ihren prämierten Weinen gibt es laut der Pressemitteilung im neuen Weinguide „Ausgezeichnete Frankenweine 2018/19. Dieser ist bei der Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland GmbH und Fränkischer Weinbauverband, Hertzstraße 12, in Würzburg erhältlich, Tel. (09 31) 39 011-0 erhältlich. Die Broschüre gibt es außerdem unter www.haus-des-frankenweins.de.

Preisträger

Die Preisträger der Fränkischen Weinprämierung 2018 aus dem Landkreis Haßberge: Weingut Jürgen Berninger (Ziegelanger) 1 Silber, 3 Bronze; Weingut Oliver Gottschalk (Sand) 1 Gold, 1 Silber; Weinbau Jürgen Hofmann (Sand) 5 Silber, 1 Bronze; Weinhaus Anton Nüßlein (Zeil) 1 Silber für Sekt sowie 3 Gold, 3 Silber, 1 Bronze; Weingut A. & E. Rippstein (Sand) 7 Gold, 12 Silber, 6 Bronze; Weingut Bernhard Rippstein (Sand) 4 Gold, 7 Silber, 5 Bronze; Weinbau Jasmin & Rudi Ruß (Sand) 1 Silber; Winzerhof Schick (Ziegelanger) 3 Silber; Weinbau Thomas Schütz (Sand) 1 Bronze.

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